Immer mehr Kraftfahrer nutzen für ihre Kfz Versicherung das Internet. Online hat man die Möglichkeit alle möglichen Versicherungsanbieter zu finden und sich daraus den für sich bestmöglichen Tarif zu finden. Beim Abschluss einer Versicherung direkt im Internet fallen Kosten wie zum Beispiel hohe Maklerprovisionen weg. Dadurch sind die Tarife günstiger, als beim Versicherungsmakler im regionalen Büro.   Für die Beitragsberechnung sind viele Faktoren wichtig. Einer dieser Faktoren sind die Versicherungsklassen Regionalklasse, Schadenfreiheitsklasse und die Typklasse.

Was bedeuten die drei Versicherungsklassen

 

1. Die Regionalklasse   Abhängig vom eigenen Wohnort wird die Kfz Versicherung nach der örtlich geltenden Regionalklasse berechnet. Anhand der regionalen Schadensbilanz und dem Risikofaktor des eigenen Fahrzeugtyps ergibt sich dieser Wert. In die Schadensbilanz fliesen regionale Werte ein wie zum Beispiel Kfz Diebstähle, Anzahl der Unfälle, Sturmschäden und Hagelschäden, Zustand der Straßen, Wildunfälle und wie viele Fahrzeuge in der Region zugelassen sind.   Je kleiner die Regionalklasse, desto günstiger wird die Versicherungsprämie.   2. Schadensfreiheitsklasse   Die Schadensfreiheitsklasse beurteilt das eigene Fahrverhalten und die Anzahl der Jahre, die man unfallfrei gefahren ist. Fahranfänger beginnen immer in der höchsten Klasse. Die Prämie sinkt nun Jahr für Jahr, wenn die Versicherung keinen Schaden regulieren muss. Dies bezieht sich auf die direkte Regulierung eines Schadens. Hat man einen kleineren Unfall oder Schaden verursacht ist es oft günstiger, diesen selbst zu bezahlen, da so die Schadensfreiheitsklasse im nächsten Jahr nicht wieder ansteigt. Bis zu welchem Betrag das lohnenswert ist wird einem meist von der Versicherung mitgeteilt.   3. Typklasse eines Fahrzeuges

Jedes Kfz wird nach den eigenen Spezifikationen in eine sogenannte Typklasse eingruppiert. Diese Klasse ist bei allen Versicherern gleich. Ein bestimmtes Modell einer bestimmten Marke hat also überall die gleiche Typklasse. Für die Einordung sind Fahrzeugdaten wie Motorisierung und Fahrzeugtyp (Sportwagen bis kleinwagen)sowie die Anzahl der Unfälle mit diesem Typ wichtig.   Hier gilt je niedriger die Typklasse, desto geringer der Beitrag.   Die Höhe der Kfz-Versicherung kann man also auch selbst mit bestimmen. Mit einer verantwortungsbewussten Fahrweise und dem passenden Fahrzeugtyp lassen sich die Beiträge gering halten.