Die Dichte hat zwei Bestandteile, welche festgestellt werden müssen, um selbige zu errechnen: die Masse und das Volumen eines Objektes.
Danach errechnet sie sich über die Formel D=m/V.

 

Vorher müssen beide Eigenschaften eines Objektes aber experimentell festgestellt werden.
Die Masse eines Objektes kann man üblicherweise mittels einer Gleichgewichts- oder einer Feederwage feststellen. Befindet sich das Objekt (etwa Wasser) in einem Objekt (etwa einer Schüssel), ist darauf zu achten, dass die Waage vorher genullt wird, um das Gewicht der Schüssel nicht mit einzubeziehen. Durch wiegen lässt sich das Gewicht in der Grundeinheit Gramm feststellen.

 

Das Volumen ist schwieriger festzustellen.
Dies kann zum einen über die Formel Länge mal Breite mal Höhe ausgerechnet werden, ist das Objekt etwa ein Würfel. Dazu müssen vorher die einzelnen Kantenlängen lediglich mittels eines Lineals gemessen werden.
Danach liegt das Volumen in cm³ vor.
Flüssigkeiten können in ml durch einen Messbecher gemessen werden.

 


Bei ungleichförmigen Objekten wird es schwieriger.
In diesem Fall kann man sich die Wasserverdrängung und die Gesetzmäßigkeit 1 ml = 1cm³ zu Nutze machen.

 
Zuerst muss man einen Messbecher mit genügend Wasser füllen (z.B. Messbecher 1 mit einem Stand von 30ml). Danach gibt man das Objekt (z.B. einen Stein) hinein und misst den Wasserstand erneut (z.B. 40ml). Die Differenz beider Werte (40ml-30ml=10ml), (10ml=10cm³) ergibt das Volumen.
Diese Methode ist als das Archimedes-Prinzip bekannt.

 

Zum Schluss wird die Dichte als das Verhältnis Masse durch Volumen ausgerechnet, D=m/V mit der Grundeinheit g/ml.