Freiberufler
werden

 

 

 

 

Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen sollte sich über alle Möglichkeiten Gedanken machen. Neben einer „normalen“ Selbstständigkeit mit Gewerbeanmeldung bietet der deutsche Staat auch die Geschäftsform des Freiberuflers.

 

Eine freiberufliche Tätigkeit bietet viele Vorteile, allerdings beschränkt sich nicht all zu viele Tätigkeiten. Diese Tätigkeiten bezeichnet man als sogenannte Katalogberufe. Diese Berufe sind nicht gewerblich und werden in  § 18 EStG aufgelistet.

 

Hier einige Beispiel für Katalogberufe:

 

– Tänzer

– Fotograf

– Journalist

– Architekt

– Werbetexter

– Notar

– Bauingenieur

 

Ist der eigene freiberufliche Berufswunsch in diesem Katalog nicht klar definiert, schafft eine Prüfung durch das örtliche Finanzamt Klärung.

 

Die freiberufliche Tätigkeit bietet gegenüber anderen Geschäftsformen viele Vorteile. Man muß sich nicht beim Gewerbeamt melden, benötigt also keinen Gewerbeschein. Für Freiberufler kommt lediglich das Schuldrecht des BGB zu Zuge, das Handelsgesetzbuch bleibt also außen vor. Man muß kein Mitglied in der Handwerks- oder Industrie und Handelskammer sein.

 

Ein Freiberufler muß keine Gewerbesteuer zahlen. Zum Abführen der Steuern reicht eine einfache Einnahme Überschuss Rechnung. Es ist keine doppelte Buchhaltung notwendig.

 

Nichtsdestotrotz muß man sich auch vor dieser Art der Selbstständigkeit vor dem Start Gedanken machen, ob das eigene Konzept tragfähig ist. Auch in der Freiberuflichkeit fallen monatliche laufende Kosten an. Zum Beispiel für Krankenkasse, Büro, Telefon usw.

 

Freiberufler arbeiten oft kreativ. Um ungestört arbeiten zu können lassen sich Anrufe auch extern bearbeiten. Unter http://www.tel-inform.com/telefonservice-fur-freiberufler/ findet man Angebote speziell für Freiberufler.

 

Wer sich seiner Sache nicht 100% sicher ist hat auch die Möglichkeit seine freiberufliche Tätigkeit nebenberuflich zu starten. Wichtig hierbei ist aber, das man sich auch diese Art von Nebentätigkeit vom Arbeitgeber genehmigen lassen muß. Ein Ablehnungsgrund wäre hier aber nur, wenn man in Konkurenz zu Arbeitgeber tätig wird.