Aktiendepot kündigen

 


 

Für eine Aktiendepot-Kündigung sollten gewisse Inhalte aufgeführt werden. Diese können in einem formlosen Schreiben an die zur Zeit aktuelle Bank gegeben werden. Inhaltlich ist darauf zu achten, dass folgende Punkte aufgeführt sind:
– Name des Depotinhabers und Depotnummer
– Kündigungsdatum
– Wertpapierübertragung auf neues Depot, falls vorhanden
– Angabe der Girokontonummer, um eventuell entstehende Gebühren zu begleichen

 

Auflösung in Auftrag geben

 

Neben der Aktiendepot-Kündigung wird noch die Auflösung angeboten. Diese bedarf eigentlich keiner eigenen Schritte, denn dies geschieht meist dann, wenn ein anderer Anbieter gewählt wurde und eine Übertragung stattfinden soll. Die Auflösung erledigt daher meist der neue Anbieter selbsttätig. Der Anleger braucht daher nur die Auflösung und damit die Depotübertragung in Auftrag geben. Es kann sein, dass entsprechende Kosten entstehen, die dann dem angegebenen Girokonto abgezogen werden. Möchte man als Anleger die Auflösung selbst erledigen ist ein Auflösungsvertrag bei der bisherigen Bank zu unterschreiben. Gleichzeitig erfolgt eine Wertpapierübertragung auf das neue Aktiendepot.

 


 

Neukundenprämie genau anschauen

 

Auch bei einer Auflösung ist eine genaue Information sehr wichtig, denn die Kosten können bis zu 30 Euro betragen. Da aber meist Neukundenaktionen mit der Erstattung dieser Kosten werben, entstehen dahingehend eigentlich keine Kosten. Aktuelle Neukundenanktionen finden Sie beispielsweise unter http://www.online-broker-vergleich.org/blog/ Ein genauer Aktiendepot-Vergleich der Banken und Broker ist daher nicht nur bei einer kompletten Neueröffnung durchzuführen, sondern auch bei einer Auflösung oder Kündigung des bestehenden Aktiendepots. Zudem sollte man sich als Kunde nicht für einen anderen Anbieter entscheiden, wenn nur mit einer Neukundenprämie geworben wird, die Ordergebühren aber wesentlich teurer sind als bei der aktuellen Bank.

 


 

Auch wenn die Prämie verlockend ist, sie ist auf jeden Fall vergänglich und fordert zudem meist eine kleine Gegenleistung, wie beispielsweise eine bestimmte Anzahl von Transaktionen in einem festgelegten Zeitraum. Für Kleinanleger oder seltene Händler käme dieses Angebot daher schon mal nicht in Frage. Der genaue Vergleich ist daher immer wieder ratsam und lieber sollte auf eine Prämie verzichtet werden, bevor man den Weg der Kündigung oder Auflösung wählt.