Viele Firmen, Vereine oder andere Teilnehmer des wirtschaftlichen Lebens erheben personenbezogene Daten. Seiten wie Facebook, Google oder andere Communitys im Internet teilweise extrem. Deswegen ist es wichtig, zu wissen, welche Daten über die eigene Person gespeichert sind, um die Kontrolle zu bewahren.

 

Im Bereich der allgemeinen Daten funktioniert dies am besten, indem man bei dem betreffenden Unternehmen direkt anfragt. Dieses muss durch das geltende Recht in der EU selbige rausgeben. Andererseits hat eine Klage Erfolg.

 

Wer sich nicht schützt und nicht weiß, wo seine Daten liegen, kann kaum aktiv – zum Beispiel gegen Werbepost oder Gewinnspielanrufe – vorgehen. Zwar ist es möglich, sich passiv zu wehren – durch auflegen oder wegschmeißen – dadurch wird aber nicht die Quelle bekämpft.


 

Auch Finanzdaten, welche über die eigene Person gespeichert sind, bekommt man relativ leicht heraus, wenn man tätig wird. So erhalten Auskunfteien bei fast allen wirtschaftlichen Aktivitäten – ein Autokauf auf Raten, ein Bankkredit sowie auch bei einer Kreditanfrage – eine Information. Aus dieser setzt sich dann der Score zusammen, eine Art Rating für private Kunden. Diesen muss man gesetzlich kostenlos abfragen können, z.B. bei der Schufa Holding AG, der Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co KG, der Creditreform oder anderen Erhebungsfirmen. Der Score gibt Auskunft über die Zahlungsfähigkeit der Kunden und sollte bei unrichtigen Daten am besten durch Beweise korrigiert werden, um Nachteile für den Kunden zu vermeiden (z.B. wird ein Kredit bei schlechtem Scoring-Wert teurer).