Wer sich mit dem Gedanken trägt, dass er sich ein Eigenheim, sei es

 

– Einfamilienhaus

– Reihenhaus

– Doppelhaushälfte

– Eigentumswohnung

 

zulegt, der sollte sich bzw, muss sich frühzeitig darüber Gedanken machen wie er eine stabile Finanzierung sichert. Grundsätzlichgilt hier bereits der Rat an die Jugend: Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not!! Auch wenns vielleicht schwer fällt, man sollte ab dem ersten einkommen bereits ein paar Euro jeden Monat auf die Seite legen für die Zukunft. Nun konkret zur Eigenheimfinanzierung.

 

Erste Priorität:

 

Ein Eigenkapitalanteil (Barmittel, Eigenleistungen) sollte auf keinen Fall unter 15 % liegen, 20 – 25 % Anteil sind schon sehr gute Voraussetzungen. Ggfls. ist das Eigenkapital z.B. ein Grundstückanteil am elterlichen Anwesen. Wenn man handwerklich geschickt ist, kann man den Eigenanteil auch leicht erreichen. Mit verschiedenen Kapitalanlagen kann man schon vor dem Hausbauplan ein Eigenkapitalanteil ansparen.

 

TIPP: Verzichten Sie beim ersten bauen auf einen gewissen Schnick-schnack, der kostet meist überproportional viel und bringt nicht den erhofften Mehrwert!

 


 

Zweite Priorität:

 

Denken Sie an die Risiken in der Zukunft. Durch eine Absicherung mit einer Risiko-LV, Berufsunfähigkeit o.ä. entstehen zwar zusätzliche Kosten, aber es können somit auch schlimmere Zeiten abgemildert werden.

 

TIPP: Es geht hier nicht um die 100%-ige Absicherung. Hier sollte individuell, ab 50 % aufwärts das Risiko durch entsprechende Versicherungen abgemildert werden.

 

Dritte Prioriät:

 


 

Die Zinssicherheit für die Zukunft. Generell gilt, in einer Niedrigzinsphase längerlaufende Festzinsvereinbarungen, z.B. 10 Jahre abzuschließen. Wenn man bei dem o.g. Eigenkapitalanteil liegt, sollte man auch mit der Bank Sondertilgungsmöglichkeiten aushandeln.

 

WARNUNG: Setzen Sie keine Finanzierungsrisiken ein, wie z.B. Fondssparen, zinsgünstige Fremdwährungen; zahlen Sie ganz einfach in Euro ab und Sie schlafen im neuen Heim viel ruhiger!!