Es ist beaknntlich immer ärgerlich, wenn man jahrelang in Versicherungen einbezahlt und diese nie in Anspruch nehmen muss. Oder ist es eigentlich erfreulich – denn dann hatte man keinen Schaden und auch keinen finanziellen Ausfall – außer den Versicherungsbeiträgen? Die zweite Variante ist sicherlich die bessere. Aber genau hier kann man auch einen Schaden erleiden, wenn man eben nicht optimal versichert ist!

 

Deswegen sollte man sich angewöhnen spätestens alle zwei Jahre seinen gesamten Versicherungsschutz überprüfen zu lassen. Bei manchen Versicherungen kann es jährlich interessant sein. Aber der Reihe nach.

 

Zunächst ist eine komplette Bestandsaufnahme von bestehenden und natürlich auch von fehlenden Versicherungen notwendig, je nach Lebenssituation. Als ein Muss finde ich die üblichen Sachversicherungen:

 

– KFZ

– Hausrat

– Wohngebäude (Sturm, Hagel, Leitungswasser…)

– Unfallversicherung

Ebenfalls empfehlenswert sind Risikoversicherungen wie

– Rechtsschutz

– Haftpflicht

– Tierhalterhaftpflicht

 

Und nicht vergessen, die wichtigsten finanziellen Absicherungen

 

– Altersvorsorge

– Arbeitsunfähigkeitsversicherung

 

Darüber hinaus gibt es natürlich viele weitere Versicherungen bzw. Möglichkeiten, hier würde ich aber dann die Ratschläge bzw. Beratungen von 2 bis 3 Fachleuten einfordern.

 


 

Wenn die Bestandsaufnahme erledigt ist, muss man den richtigen Berater finden – und da wirds schon schwierig. Wie finde ich heraus, dass der Berater wirklich unabhängig die richtigen Versicherungen empfiehlt? Da hilft nur eines: eine Auswahl mit verschiedenen Hintergründen:

 

1. Der Bank- oder Sparkassenberater bzw. deren Versicherungsfachmann

2. Ein Versicherungsvertreter einer bestimmten Vericherung der ich vertraue.

3. Ein sogenannter unabhängiger Versicherungsmakler, der viele unterschiedliche Versicherungsgesellschaften vermittelt.

 

Jetzt empfehle ich Beratungsgespräche mit allen genannten Vertretern und jeweils eine Komplettübersicht der Angebote.

 

TIPP: Lassen Sie sich auch Pakete zusammenstellen, das heißt drei oder vier Versicherungen zusammen mit entsprechenden Sonderrabatten!

 

Nach den Beratungen müssen Sie sich ein eigenes Bild machen und sortieren.

 


 

TIPP: Die jeweils günstigsten und teuersten Versicherungsangebote pro Segment streichen; billig ist auf Dauer niemals günstig, weil dann die Bedingungen kritisch sind!

 

Nach dieser Auswahl mit den verbliebenen Beratern nochmals ins Gespräch gehen und sich die Vor- und Nachteile erläutern lassen. Erst anschließend die Verträge abschließen.

 

TIPP: Sind Sie vorsichtig mit langlaufenden Sachversicherungen. Die vermeintlich günstigen Tarife könnten langfristig zu teuer sein. Der Wettbewerb bei den Versicherungen ist groß und zwingt zu günstigen Konditionen auch in kurzfrsitigen Verträgen!