Bio ist in! Egal ob Fleisch, Eier oder Gemüse. Immer mehr Deutsche wollen Bioprodukte aus sicherem ökologischem Anbau.

 

Über Tee machen sich immer noch die Wenigsten Gedanken. Aber gerade hier können Rückstände von Fungiziden, Herbiziden oder  Insektiziden enthalten sein. Beim Tee brühen entsteht ein sogenanntes Eluat, also ein wässriger Aufguß, bei dem die Blätter im Teebeutel oder in der Kanne bleiben. Durch das Aufbrühen verbleiben die meisten Rückstände in den festen Bestandteilen. Gelöst werden maximal 15% der Rückstände, die dann beim Trinken aufgenommen werden.

Dennoch sind auch diese 15% Schadstoffe nicht zu verachten. Giftstoffe gelangen meist bei industriellem Massenanbau in den Tee. Die Pflanzen werden gegen Pilze und Bakterien behandelt, da es sich meist um Plantagen in Monokultur handelt.

 


 

Mit Bio-Tee ist man als Teegenießer auf der sicheren Seite. Biologisch hergestellter und produzierter Bio-Tee ist natürlich etwas teuer als herkömmliche Tee. Dies ist jedoch auf die höheren Produktionskosten zurückzuführen. So werden in den biologischen Plantagen z.B. Strohmatten anstatt chemische Herbizide gegen Unkraut genutzt.  die verwendeten Pflanzenschutzmittel sind komplett biologisch abbaubar und vollkommen unschädlich für Menschen.

 

Die meist verbrauchten Bio-Teesorten sind wie beim herkömmlichen Tee: Schwarzer Tee, Grüner Tee und Kräutertee. Aber auch alle „exotischen“ Sorten wie zum Beispiel Ingwertee oder Ginsengtee stehen zur Verfügung. Bei gemischten Sorten wie zum Beispiel Kräutertee, bei denen mehrere verschiedene Zutaten zusammen gebracht werden, stammen alle einzelnen Zutaten aus biologischem Anbau.

 


 

Die Prüfungskriterien für Tee liegen übrigens genauso hoch wie die von allen anderen Bioartikeln. Man kann sich also auch beim Tee so sicher sein wie bei anderen Lebensmitteln, dass er aus kontrolliertem biologischen Anbau kommt.