Zu einem deftigen Essen gehören auch immer Zwiebeln. Leider müssen diese aber vor der Zubereitung meist erst noch geschält und, was noch viel schlimmer ist, auch noch geschnitten oder gewürfelt werden. Dabei tränen vielen Menschen die Augen, aber das muss nicht sein. Ein paar ganz einfache Tricks helfen dabei, dass man beim Zwiebelschneiden nicht zur Heulsuse wird.

 

Zwiebel schneiden – Technik

 

Zunächst einmal ist wichtig, dass man ein scharfes Messer hat. Durch stumpfe Messer werden die Zellen erst gepresst und platzen dann auf. Die ätherischen Dämpfe, die für das Weinen verantwortlich sind, werden so viel mehr ausgeschüttet als wenn man mit einem scharfen Messer die Zellschichten fein durchtrennt.

 

Auf jeden Fall hilft bei mir auch, wenn ich durch den Mund atme und nicht durch die Nase, wenn ich Zwiebeln schneide. Andere behaupten, dass ein Schluck Wasser im Mund während des Schneidens helfen soll. Das wirkt bei mir nicht so gut, aber probiert es selber aus.

 

Hilfreich ist es auch, wenn man eine brennende Kerze dicht neben das Schneidbrett stellt. So werden die ätherischen Dämpfe gleich von der Kerze aufgenommen und verpuffen, bevor sie in die Atemwege gelangen können und die Heulerei auslösen. Ob man für eventuell nur eine zu schneidende Zwiebel so viel Aufwand betreiben möchte, bleibt natürlich jedem selber überlassen.

 


 

Die Zwiebeln unter fliessendem Wasser zu schneiden oder sie vorher 15 Minuten in eine Schale mit Wasser zu legen, hilft auch. Das finde ich im Hinblick auf das umständliche Schneiden unterm Wasserhahn und das leichte Verwässern der Zwiebeln in einer Schale mit Wasser, nicht so gut. Ausserdem ist es Wasserverschwendung, aber wenn es hilft, dann bitte.

 

Sollten aber trotz all dieser Tricks und Kniffe dennoch die Tränen fliessen, dan bloss nicht die Augen reiben und schon gar nicht mit den Zwiebelfingern, denn das reizt die Augen und Schleimhäute noch mehr und es wird noch unangenehmer.

 


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