Viele Betroffene müssen eine Brille tragen, um entweder gut oder besser sehen zu können. Dies kann jedoch auch eine Last sein. Abhilfe können in solchen Fällen medizinische Eingriffe schaffen.

 

 

Dazu ist es zuerst einmal wichtig, sich ausführlich von einem Augenarzt beraten zu lassen. Dieser sollte den Schaden erkennen und benennen können sowie eine Empfehlung abgeben, ob ein OP Eingriff sinnvoll ist.

 




 

Augenoperation – die Kosten

Danach ist ein Antrag bei der Krankenkasse auf Übernahme der Kosten zustellen. Diese fällt dabei unterschiedlich aus: Bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung, die mit dem LASIK-Verfahren behandelt wird, bezahlen Privatkassen einen Teil der Kosten /Behandlungskosten, gesetzliche Kassen nichts. Das LASEK-Verfahren kostet zwischen 1600 und 2000 Euro pro Auge, die Kassen tragen die Kosten nicht. Anders liegt der Fall bei der Behandlung des grauen Stars. Hier ist eine Operation notwendig und wird übernommen. Nicht jedoch, wenn Speziallinsen für diese notwendig sind und implantiert werden.

 

 

Laser gehört zu einer der Techniken, die in Deutschland noch erprobt werden. Die Kassen zahlen noch nicht, da das verfahren zu neu ist. Anwendung findet es bei der altersbedingten Makuladegeneration. Selbst müssen die Kosten von 1450 Euro pro Auge auch von Patienten übernommen werden, welche weitsichtig oder alterssichtig sind.

 

Nach dem Antrag bei der Krankenkasse müssen sich diejenigen, die den Eingriff vornehmen lassen wollen, an eine Augenklinik wenden. Dort wird die Operation oder das Laserverfahren (z.B. an der Augenklinik am Neumarkt in Köln) durchgeführt.