Viele haben es sich bereits stechen lassen, manche haben es noch vor: ein Tattoo auf dem Körper. Dieser besondere Schmuck braucht aber auch eine besondere Pflege. Darüber sollte vorher Klarheit herrschen.

 

 

Die Entscheidung, sich von der Nadel eine Erinnerung an den Urlaub oder ein anderes Ereignis auf den Körper gravieren zu lassen, ist schnell getroffen. Die Nachpflege aber hat es in sich.

 

Das frische Tattoo ist vergleichbar mit einer Schürfwunde, also nicht ganz ohne. Heutzutage wird das Tattoo direkt nach dem Stechen mit Klarsichtfolie abgedeckt. So wird verhindert, das Dreck und Staub in die Wunde gelangt. Die Folie sollte mindestens 6 Std. getragen werden. Danach hört die Tattoo Wunde meist auf, Wundsekret abzugeben. Ist die Folie entfernt, sollte das Tattoo mit klarem Wasser vorsichtig abgewaschen werden. Nun ist Zeit, der Wunde 1-2 Stunden Ruhe an der frischen Luft zu gönnen. Generell sollte die Wunde die ersten Tage so wenig wie möglich mit Kleidung in Berührung kommen. Liegt es an einer ungünstigen 😉 Stelle kann man das Tattoo noch eine weitere Zeit mit Folie abdecken, oder ein großes Wundpflaster benutzen. Wichtig ist aber auch hier, das es oft möglichst an der frischen Luft trocknen kann.

 

Aber es gibt auch weitere Hilfe. So halten viele Krankenkassen einen Flyer oder ein Prospekt mit Tipps dafür bereit. Dieses sollte man sich unbedingt geben lassen.

 


 

Oft ist die Laune dann schnell eine ganz andere – und das Teil soll wieder entfernt werden. Dies geht über eine Behandlung mit dem Laser, welcher die Farbpartikel des Tattoos erhitzt und auf diese Weise zerschießt. Durchgeführt werden kann ein derartiger Eingriff bei professionellen Ärzten.

 

Der Preis für eine Sitzung liegt bei 50 Euro. Diese kann aber auch bis zu 250 Euro je nach Ort der Behandlung kosten. Man sollte sich also vorher gut informieren und auch beraten lassen. Auf jeden Fall sollte man sich aber immer über die Entscheidung bewusst sein, denn die Krankenkasse übernimmt für das Tattoo entfernen keine Kosten.