Richtig grillen

 

Eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen an lauen Sommerabenden ist das Grillen. Allerdings haben viele begeisterte Freizeitköche so ihre Probleme, selbst wenn sie perfekt mit dem passenden Equipment, etwa einem Weber-Grill von Bayern-Outdoor ausgestattet sind:

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Oft wird das Fleisch zwangsläufig fast schwarz oder noch halb roh serviert, weil beim Grillen jede Menge falsch gemacht werden kann. Neben dem richtigen Equipment kommt es nämlich auch auf das Grillgut und die Art der Befeuerung an.

 

Ist das Equipment noch perfekt?

Vor dem Start in die neue Grillsaison sollte der Grillmeister zunächst einmal seinen Grill überprüfen und notfalls das Geld für einen neuen Grill investieren. Moderne Kugelgrille bieten eine Top-Qualität und sind schon deutlich unter 300 Euro zu finden. Billiggrills, bei denen das Grillgut offen auf der Kohle liegt, sind mittlerweile verpönt, auch weil sie ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen können. Vor allem dann, wenn man sich zum geselligen Grillen im Familienkreis trifft. Ein Erste-Hilfe-Kasten und ein Feuerlöscher sollten auch bei der größtmöglichen Vorsicht jederzeit griffbereit sein. Profi-Griller verwenden statt der bekannten Grillkohle lieber Briketts aus Holzkohle. Wer das Fleisch und die Würstchen mit einem besonderen Aroma servieren möchte, kann das auf die Glut auch kleine Holzscheite, etwa Holz vom Apfelbaum, geben.

 


 

Das Grillgut

Für Profis ist bereits vorbereitetes, mariniertes Fleisch, absolut tabu. Wer Wert auf eine gute Qualität legt, sollte stattdessen Frischfleisch kaufen – die ideale Dicke beträgt etwa zwei bis drei Zentimeter – und die Marinade selbst herstellen. Sie besteht aus einfachen Zutaten wie Olivenöl, Kräutern und Gewürzen, die in jeder gut sortierten Küche zu finden sind. Verfeinert werden kann die Würzung aber auch mit Zutaten wie Honig oder Bier. Eine leckere Alternative beim Grillabend stellen außerdem vegetarische Zutaten wie Kartoffeln, Tomaten oder Maiskolben. Wenn das Grillgut erst einmal auf dem Rost liegt, gilt es als absolute Todsünde, Fleisch und Würstchen mit der Gabel zu wenden. Eine Grillzange ist die bessere Alternative. Viele Hobbygriller machen außerdem den Fehler, dass sie das Fleisch viel zu oft wenden. Einmal wenden reicht in der Regel völlig aus. Ansonsten besteht nämlich die Gefahr, dass das Fleisch zu trocken wird.

 

Das hat auf dem Grill nichts verloren

Auf dem Grillrost sollte auf keinen Fall gepöckeltes Fleisch wie Kassler, Bockwurst oder Schinkenspeck landen. Der Grund: Bei großer Hitze können bei diesen Produkten krebserregende Nitrosamine entstehen. Aus diesem Grund sollte man auch auf zuviel Fett und öl verzichten. Ein hauchdünner Film von Öl auf dem Grillgut reicht in der Regel völlig aus.