—– Was ist ein Psiball? —–
Ein Psiball ist eine aus reiner Energie bestehende, zwischen den Händen gebildete Kugel.
Die Kugelform dient der Einfachheit dieser Übung, da eine Kugel energetisch deutlich leichter zu erschaffen ist als beispielsweise ein Würfel mit seinen scharfen Kanten und Spitzen. Fortgeschrittene können natürlich auch „Psiwürfel“ oder „Psipyramiden“ erschaffen.

 

—– Bevor es richtig los geht —–
Bevor wir nun zum spannenden Teil, dem Erschaffen eines Psiballs, kommen, will ich erstmal noch das eine oder andere Allgemeine zum Thema Psiball loswerden.

Die Energie (oder wie einige es nennen: Psi) jeder Person ist genau so individuell wie der Mensch selber. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, eine Esoterik Anleitung zum Erschaffen eines Psiballs zu schreiben, mit der jeder gleichermaßen etwas anzufangen weiß. Psi erfordert Experimentierfreude. Man kommt also nicht darum herum, etwas zu experimentieren, bis man die für sich selber richtige Methode gefunden hat.

 

Wenn es mit dem Psiball nicht auf den ersten Versuch klappen sollte – nicht verzagen. Wie lange es dauert, bis der Psiball so da ist, wie er soll, ist von Mensch zu Mensch völlig verschieden. Einige kriegen es gleich beim ersten Versuch hin, andere erst nach 2 Wochen. Das Wichtigste ist, nicht aufzugeben und dran zu bleiben.

 

—– Sicherheit —–
Ganz allgemein gilt:
Wenn sich Etwas falsch anfühlt oder unangenehm ist – aufhören!
Eventuelle Blockaden oder andere Ursachen könnten schwerwiegende Folgen haben, sollte das Gefühl ignoriert und weitergemacht werden. Sollte sich an dem Problem – nach mehreren Versuchen mit längeren Pausen dazwischen – nichts ändern, hat man sich an seinen Ausbilder zu wenden, damit dieser eventuell helfen kann, das Problem zu lösen.
Ganz allgemein ist der Ausbilder zu kontaktieren, falls irgendetwas an der Anleitung nicht verstanden wurde, um eventuelle Probleme zu vermeiden.

 

—– Einen Psiball erschaffen —–
Man beginnt damit, sich zu entspannen und seinen Körper zu spüren. Man achtet auf seinen Atem und macht sich seiner Energie bewusst. Wie man sich seine Energie nun vorstellt, ist wohl einer der individuellsten Punkte von allen und ist damit jedem selbst überlassen.
Man stellt sich nun vor, wie sich die Energie im Bereich des Solarplexus (unteres Ende des Brustkorbs, Mitte) sammelt. Nach kurzer Zeit des Sammelns sollte man schon einen leichten Druck und ein leichtes Kribbeln in diesem Bereich spüren. Wenn der/das erwähnte Druck/Kribbeln zu spüren ist, ist es an der Zeit, sich nun endlich um den Ball selber zu kümmern.

 

Die Hände sind nun so zu halten, dass sich grob eine „Kugel-Form“ bildet. Wie genau man die Hände hält, ist irrelevant. Nun stellt man sich vor, wie die Energie, die im Solarplexus gesammelt wurde, langsam aus der Brust, durch die Arme, in die Hände und schließlich dazwischen „fließt“. Als letzten Schritt stellt man sich nun vor, wie die Energie sich zwischen den Händen zu einem Ball formt. Nach einer kurzer Zeit sollte durch die Energie, an den Fingerspitzen oder Handflächen (je nach dem, wie man die Hände hält) etwas wie ein Kribbeln zu spüren sein, welches mit der Zeit stärker werden sollte. Mit zunehmender Größe und Stärke des Balls sollte ein leichter „Druck“ zwischen den Händen spürbar werden.

 

Alternativ wäre es auch möglich, sich einen durchsichtigen, kugelförmigen Behälter vorzustellen, den man zwischen den Händen hält und folglich mit Energie füllt.


—– Einen Psiball auflösen —–
Wenn man nun einen fertigen Psiball in den Händen hält, keine Lust mehr auf ihn hat und ihn wieder loswerden will, gibt es mehrere Methoden. Die zwei „beliebtesten“ sind folgende:

 

Die erste Methode ist das einfache, unkomplizierte Auflösen des Balls. Das funktioniert ganz einfach, indem man die Konzentration vom Ball nimmt und etwas Anderes macht. Der Ball löst sich so auf und die Energie verteilt sich im Raum.

 

Die zweite Methode ist das Wiederaufnehmen der Energie aus dem Ball. Das funktioniert wie das Erschaffen eines Psiballs – nur andersrum. Man stellt sich vor, wie die Energie aus dem Ball wieder in die Hände fließt und so wieder in den Körper. Diese Methode hat den Vorteil, dass man schneller wieder fit ist, da man keinen Energieverlust erleidet, den es wieder auszugleichen gilt.