Ameisen sind mitunter die am schwierigsten zu bekämpfenden Schädlinge im Garten. Zum einen ernähren sich die Tiere teils von Pflanzensäften, zum anderen bilden sie Staaten, und solange die Königin lebt, wird sie immer wieder neue Arbeiter entsenden.

 


 

Es liegt daher auf der Hand, dass Ameisen allein durch eine wahllos verwendete Chemiekeule nicht endgültig beseitigt werden können. All zu oft tötet man hiermit nur Arbeiter-Ameisen, doch das Volk regeneriert sich schnell.
Was als Neubefall erachtet wird, ist einfach nur die alte Ameisen-Familie, die neue Arbeiter hervorgebracht hat.

 

Daher benötigt man hier wirksame Mittel, um vor allem die Königin zu töten. Ist diese hinüber, so stirbt der Rest des Ameisenvolkes an Orientierungslosigkeit.

 

Da niemand sonderlich viel Lust hat den ganzen Garten umzugraben, auf der Suche nach einem kleinen Insekt, das ohnehin kaum auffindbar ist, muss man die netten Arbeiter und Arbeiterinnen mit Nahrung für ihre Königin versorgen, die diese tötet, und welche sie ihr auch bringen.

 

Ein klassisches Mittel ist Backpulver. Ameisen mögen Backpulver, es bringt sie in der Regel aber um.
Es gibt auch viele verschiedene Ameisenarten, so dass nicht sicher gewährleistet sein kann, dass Backpulver das optimale Mittel ist, doch es hat sich durchaus bewährt. Haben sie also zu viele Ameisen im Garten, so kann das Ausstreuen von etwas Backpulver an einer Stelle, an der sich die Ameisen gern tummeln Wunder bewirken.

 


Es ist anzuraten dieses Mittel zunächst zu verwenden. Es gibt im Handel Sprühgifte, die Ameisen bei Kontakt töten und vieles mehr. In der Regel kehren die Ameisen meist aber wieder zurück. Es ist eine der am schwierigsten zu bekämpfenden Schädlingsarten und einzelne Ameisen zu töten ist sinnlos.

 

Geht einem die Plage dann endgültig zu sehr auf die Nerven, und alle Chemiekeulen oder das Backpulver haben nicht geholfen: Dann kann nur noch ein Kammerjäger eventuell helfen.
Dennoch führen die hier beschriebenen Mittel in vielen Fällen zum Erfolg.