Anleitung zum Rasenmähen und vertikutieren

 

 

Zur guten Rasenpflege gehört das Vertikutieren genauso wie das Mähen, Düngen und Wässern.

 

 

Gerade nach dem Frühjahr, wenn sehr oft gemäht wurde, neigt der Rasen zum verfilzen, weil beim Mähen immer wieder Rester des Grasabschnittes auf dem Rasen liegen bleiben. Durch diese Rester steigt die Gefahr der Moosbildung im Rasen. Dies Moosbildung wird mit dem Vertikutiervorgang weitestgehend unterbunden. Das Vertikutieren ist eigentlich nicht sehr schwierig, dennoch sind hierbei einige Regeln zu beachten.

 

Anleitung zum

Rasen vertikutieren

 

Beim Vertikutieren wird der Rasen mittels Messern am Rasenvertikutierer angeritzt.

 

Vor jedem Vertikutiervorgang sollte der Rasen noch einmal gemäht werden. Die richtige Rasenhöhe liegt hier bei 3-4 cm. Natürlich sollte der Rasen trocken sein. Derartige Arbeiten führt man am besten vormittags oder abends aus, da bei starker Sonneneinstrahlung das Risiko der Verbrennens des Rasens zu hoch wäre.

 

Je nach Verfilzungsgrad wird nun die Schnitttiefe am Vertikutierer eingestellt. Die Messer sollten dabei immer den Rasen einschneiden. Nach einem Probelauf kann man die Schnitttiefe nochmals nachstellen. Schonen Sie ihren Rasen, indem sie lieber mehrmals im Jahr vertikutieren, anstatt die Vertikutiermesser einmal zu tief zu stellen.

 

Vertikutiert wird nun wie beim Rasen mähen immer in möglichst langen Bahnen. Diese Arbeiten sollten mehrmals im Sommer wiederholt werden. Der fertig bearbeitete Rasen sollte in den Abendstunden gewässert werden da er beim Vertikutieren meist an der Grasnabe leicht beschädigt wird.

 

Auch das Düngen des Rasens ist enorm wichtig. Eine Anleitung wann, wie und wie oft im Jahr gedüngt wird findet ihr hier: Rasen düngen – Wann und wie