Mit dem Ende der Gartensaison stehen Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber jedes Jahr vor der Herausforderung, ihre Gewächse richtig auf den Winter vorzubereiten, damit sie auch im Frühjahr wieder Freude an ihnen haben. Für eine gelungene Überwinterung von Gartenpflanzen gibt es im Wesentlichen Folgendes zu beachten:

 

Zunächst sollte man die Freilandpflanzen bereits beim Kauf bzw. bei der Anschaffung danach aussuchen, ob sie den Bedingungen im Garten entsprechen. Dabei kann es je nach geographischer Lage innerhalb Deutschlands regionale Unterschiede und lokale Besonderheiten zu beachten geben, z.B. frühe Nachtfröste oder andauernde Frostperioden.

 

Bei Neuzüchtungen kann es vorkommen, dass sie als winterhart angeboten werden, es in der Praxis aber leider oft nicht sind.

 

Gartenpflanzen müssen zur Überwinterung geschützt stehen, das heißt, sie benötigen einen idealen Standort: vor allem windgeschützt und günstigenfalls in der Nähe einer Hauswand, die die spärliche Sonneneinstrahlung reflektiert. Viele Pflanzen vertragen keine dauerhafte Nässe. Sie müssen abgedeckt und so vor Niederschlägen geschützt werden. Bei Rosen hilft es, die Erde um die Pflanze herum anzuhäufen. Knollen und Zwiebeln von zahlreichen Blumen werden vorsorglich aus der Erde genommen und im Keller dunkel und trocken überwintert.

 


Bei einigen Gartenpflanzen ist es am besten, sie in Kübel umzupflanzen und dann an kühlen, aber hellen Plätzen im Haus oder in der Garage zu überwintern. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht übergossen werden. Da viele eine regelrechte Winterruhe halten, benötigen sie kaum Wasser. Zu viel schädigt die Wurzeln, meist dauerhaft. Im Gegensatz dazu schadet zu seltenes Gießen in der Regel nicht. Stehen die Pflanzen zu warm, kann es passieren, dass sie unkontrolliert austreiben und ihre Triebe vergeilen. Damit ist gemeint, dass die Pflanze sich überanstrengt und kraftlose, unschöne Triebe ausprägt.