Wühlmaus bekämpfen mit Katze

 

Wühlmäuse können nur sehr schwer aus dem Garten vertrieben werden. Sie erkennen eventuelle Fallen schnell und können diese meist umgehen. Am liebsten fressen sie Tulpenzwiebel, Möhren, Sellerie und Wurzelrinde von Rosen und Obstbäumen.

 

Wühlmäuse vertreiben

 


 

Katzen:

 

Im Freien lebende Katzen sind gegen Wühlmäuse äußerst effektiv. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Unser Kater bleibt meist auf dem Grenzen unseres Grundstückes und hält es seit ca. 2 Jahren weitestgehend Wühlmausfrei.

 

 

Lärm:

 

Wühlmäuse mögen keinen Lärm. Ein tickender Wecker in der Nähe des Wühlmausbaus kann z.B. helfen. Dazu nimmt man einen mechanischen Wecker, den man aufzieht und in einer Blechdose oder einem Metallbehälter im Boden vergräbt. Den Wecker muss man dann aber regelmäßig aufziehen. Metall-Windräder können auch helfen. Wühlmäuse meiden meistens die Geräusche, die solche Windräder verursachen. Außerdem sieht ein Windrad im Garten nebenbei sogar noch gut aus.

 

Gerüche:

 

Gewisse Gerüche mögen Wühlmäuse nicht, sie ziehen um, wenn es ihnen zu sehr stinkt. Daher sollte man versuchsweise in die Gänge der Wühlmäuse Knoblauch oder Nussbaumblätter stopfen. Jauche aus Holunderblättern hilft auch. Dazu legt man die Holunderblätter für einige Tage in einen Eimer mit Wasser. Dann kann man die Jauche in die Eingänge der Wühlmausbauten gießen.
Hundehaare oder der Sud des Lebensbaumes sollen in einigen Fällen ebenfalls geholfen haben.
Allerdings hilft nichts davon zuverlässig. Man muss vielleicht erst einiges ausprobieren und mit verschiedenen Düften experimentieren.

 


 

Lebendfallen:

 

Wenn alle Stricke reißen, kann man es auch mit Lebendfallen versuchen. Wichtig ist dabei, dass die Falle zuerst den Geruch der Erde annimmt, bevor man sie im Wühlmausbau vergräbt. Es sollten keinerlei andere Gerüche von der Falle ausgehen. Als Köder kann man z.B. Möhren oder Sellerie verwenden. Speck bringt nichts, Wühlmäuse sind Vegetarier. Den Köder kann man z.B. mit einem Löwenzahnblatt angreifen, damit er keine menschlichen Gerüche annimmt. Die Falle greift man am besten mit alten Gartenhandschuhen aus Stoff (kein Gummi) an und stellt sie direkt vor das Mauseloch. Rundherum sollte sie mit Erde abgedeckt werden, damit kein Licht dazu kann.
Wenn man die Maus dann gefangen hat muss man sie weit entfernt wieder freilassen. Setzt man sie in der Nähe wieder aus findet sie den Weg zu ihrem Bau sehr schnell wieder. Auf die Falle fällt sie dann bestimmt kein zweites Mal mehr herein.