Viele träumen vom eigenen Kamin zu Hause, aber die meisten scheuen immer noch die Kosten und die Arbeiten rund um den Einbau. Dabei ist dieser Traum gar nicht so schwer zu bewerkstelligen.

 

Mit diesen Tipps kommt man relativ Stressfrei zum eigenen Kamin:

 

Zunächst einmal muß geklärt werden, ob der eigene Schornstein überhaupt zum Anschluss eines Kamins geeignet ist, oder ob man unter Umständen einen Edelstahlschornstein an der Außenseite des Hauses benötigt. Diese Fragen, übrigens auch welche Leistung der Kamin maximal haben darf,  lassen sich aber ganz einfach mit einem Vororttermin mit dem Schornsteinfeger klären. Von ihm muß man sich ebenfalls vorab das OK geben lassen, ob man im eigenen Heim überhaupt einen Kamin betreiben darf.

 

Sind diese grundlegenden Fragen geklärt gehts ans Aussuchen des Kamins. Hier sind den eignen Vorstellungen eigentlich keine Grenzen gesetzt. Von traditionellen geschlossenen Kaminen, über Specksteinöfen mit Sichtfenster bis hin zu wasserführenden Kaminen die an das vorhandene Heizsystem zu Unterstützung angeschlossen werden, ist nahezu alles möglich. Eine große Auswahl dieser Kamine findet man zum Beispiel im Internet unter Kaminofen-Store.de .

 

Hat man an der Stelle wo der Kamin platziert werden soll keine Fliesen sollte man beim Kauf eine passende Bodenplatte nicht vergessen. Wer handwerklich begabt ist kann den Anschluss an einen „normalen“ Schornstein leicht selbst bewerkstelligen. Wie genau man vorzugehen hat ist in den Beschreibungen aufgelistet. Traut man sich diese Arbeit nicht selbst zu betraut man mit dem Anschluß jedoch lieber einen Fachmann. Wichtig ist, das der Kamin vor dem Betrieb vom Schornsteinfeger abgenommen werden muss.

 

Nach der Abnahme steht dem wollig warmen  Highlight im eigenen Zuhause nichts mehr im Weg. Angenehme Strahlungswärme und ein loderndes, knisterndes Feuer sind der Lohn für die Mühen. Wer gern kocht und die baulichen Voraussetzungen besitzt empfehle ich über den Einbau eines Küchenherdes nachzudenken. Neben dem Heizeffekt hat man immer heißes Wasser im „Pfeiftopf“ und man kann auf einem derartigen Herd vorzüglich kochen und Backen. Ich selbst nutze seit 4 Jahren einen Kamin in der Stube und einen Herd in der Küche und bin gerade in der Übergangszeit absolut begeistert.