Viele Eigenheimbesitzer haben mittlerweile eine Photovoltaikanlage  / Solaranlage auf ihrem Dach, um eigenen Strom zu erzeugen. Dabei hängt der tatsächliche Energieertrag von vier großen Faktoren ab: Auf der einen Seite die Wetterverhältnisse und der Tagbogen der Sonne, welche natürlich nicht zu beeinflussen sind. Auf der anderen Seite die Dimensionierung und Ausrichtung der Anlage, welche in den Händen des Herstellers bzw. der Installateure liegen.

 

Problem: Verschattung
Doch auch der Betreiber kann einen Beitrag zur Effizienz seiner PV Anlage leisten: Durch organische Ablagerungen oder industriellen Staub kommt es zur „Verschattung“ der Moduloberflächen – nicht alle verfügen bereits über Beschichtungen mit Lotuseffekt, die eine Selbstreinigung begünstigen. Mit dem verringerten Lichteinfall sinkt die Leistungsfähigkeit der Module, was auf lange Sicht gravierende Folgen für die Energiebilanz der gesamten Anlage haben kann.

 


 

Mittel zur Photovoltaik Reinigung
Mit folgenden Reinigungsmitteln hält man die empfindlichen Oberflächen sauber:

  1. Sauberes (aufgefangenes) Regenwasser: Es ist kalkarm, womit der Entstehung von Kalkflecken beim Abwischen der Module vorgebeugt wird.
  2. In das Regenwasser einen gewöhnlichen Glas- oder Haushaltsreiniger beigeben. Sie reichen zum Flecken entfernen völlig aus.
  3. Saubere Tücher oder Schwämme, um die Ablagerungen auf der PV-Oberfläche zu entfernen.

Professionelle Reinigungsfirmen verwenden entmineralisiertes und damit schwebstofffreies Wasser, damit beim Wischen keine feinen Kratzer entstehen können.

 


 

Reinigungshinweise

 

Nicht zur Reinigung geeignet sind metallische Gegenstände und Hochdruckreiniger, da sie die dünnen Glasoberflächen beschädigen können – entweder durch Druck oder durch den Temperaturunterschied des Wassers und der Oberfläche. Hersteller und Fachleute empfehlen generell, die Module nicht bei Sonnenschein zu reinigen, da sie sich dabei aufheizen und der Kontakt mit kaltem Reinigungswasser einen großen Temperaturunterschied bedeuten würde. Das Material könnte dadurch reißen. Ebenso ist darauf zu achten, dass das Wasser nicht an die Unterseite der Module spritzt.