Nicht lange ist es her, da galt: Laserdrucker findet man nur in großen Büros und für gewerbliche Anwendungen. Als Privatanwender muss man auf die deutlich schlechteren Tintenstrahldrucker ausweichen. Seitdem hat sich einiges getan. Zunächst sind Tintenstrahldrucker bei weitem nicht mehr so schlecht angesehen wie damals. Sie sind heute schneller, drucken mit satteren Farben und lohnen sich auch immer öfters für professionelle Anwendungen. Im gleichen Zug wurden aber auch Laserdrucker deutlich günstiger und finden daher heute auch in Privathaushalten Anwendung. Daher stellt sich also die grundlegende Frage:

Wann ist ein Laserdrucker die richtige Wahl für mich?

Noch immer gilt: Laserdrucker sind prinzipiell teurer in der Anschaffung. Damit sich ein Laserdrucker finanziell lohnen kann, muss ein gewisses Mindest-Druckvolumen pro Monat vorliegen. Was allerdings nicht mehr gilt: Sie müssen nicht mehre tausend Seiten pro Monat drucken, damit es sich lohnen kann.

Wer sind die Heim-Anwender von Laserdruckern?

Stattdessen findet man einige Personengruppen, die zu Hause Laserdrucker benutzen, von denen man es vorher eher nicht erwartet hätte. Allen voran z. B. die Studenten. Diese Gruppe ist bekannt dafür immer zu wenig Geld zu haben. Dennoch fordert ein moderner Studiengang oft das Drucken von sehr vielen Vorlesungsfolien und Journal Papers, die gelesen werden müssen. Der Clevere Student lässt sich als nicht vom vermeintlich höheren Kaufpreis abschrecken, sondern achtet auf die tatsächlichen Kosten: Die Kosten pro Seite. Druckt man nur ein paar Vorlesungsfolien pro Woche und ab und zu ein Paper, befindet man sich schnell in einem Bereich, in dem Tintenstrahler nicht mehr mithalten können.


Welches ist der beste Laserdrucker?

Eine solche Frage definitiv zu beantworten, wäre wohl wenig zielführend. Denn verschiedene Nutzer haben offensichtlich auch ein anderes Nutzungsverhalten. Laserdrucker reichen von kleinen Schwarz-Lasers für das gelegentliche Drucken bis hin zu Farb-Laserdruckern mit Multifunktions-Ausstattung (Scanner, Kopierer, Fax). Daher sollte man zunächst klären, welcher Drucker der richtige für die eigenen Anforderungen ist. Dabei hilft die Seite www.laserdrucker-testsieger.com. Dort findet man neben einer ausführlichen Beratung hin zum richtigen Drucker auch zahlreiche Testberichte und Empfehlungen zum richtigen Drucker. Jedes Gerät wird oft auch mit zahlreichen Alternativen von anderen Herstellern aufgeführt. Im direkten Vergleich können die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte abgewogen werden.

Farblaserdruckern nur den Profis vorbehalten?

Wer noch vor einigen Jahren mit seinem Laserdrucker in Farbe drucken konnte, da war klar, es muss sich um eine professionelle Anwendung handeln. Für private Anwender dagegen, standen lediglich Tintenstrahldrucker zur Verfügung. Diese bekommt man in großen Elektro-Märkten regelrecht geschenkt – doch wehe, es steht der erste Patronenwechsel an. Heute gibt es auch für Privatanwender sehr gute Farb-Laserdrucker im Bereich zwischen 200 und 300 Euro. Dennoch gilt, ein Tonerwechsel ist ca. 4-mal so teuer als würde man einen reinen Schwarz-Laser verwenden.