Die aktuelle Entwicklung der Energiekosten machen das Sparen von Energie gerade bei Altbauten immer interessanter und lukrativer. Prinzipiell gibt es mehrere Punkte bei denen sich an einem Haus durch Sanierung Energie sparen lässt. Die wichtigsten Bereiche wären hier die Außenfassade, Fenster und Türen, die Heizanlage und der Dachstuhl.

Sanierungen in diesen Bereichen sind fast immer Förderfähig. Man sollte sich also bereits während der Planung von Sanierungsmaßnahmen informieren, welche Förderungen zur Verfügung stehen. Neben den bundesweiten Förderprogrammen gibt es noch zusätzliche Programme der Städte und Gemeinden, sowie der Freistatten. Infos zu diesem Thema findet man im Internet und man erhält sie in Stadt- und Gemeindeverwaltungen.

 

Bei Heizungen sollte als erstes die Umwälzpumpe geprüft werden. Bereits 5-6 Jahre alte Geräte verbrauchen doppelt, teilweise drei mal soviel Energie wie aktuelle Modelle. Der Austausch gestaltet sich als weniger schwierig, Fachfirmen benötigen nur wenig Zeit, um solche Pumpen zu wechseln. Im Ergebnis kann man mit einer Umwälzpumpe der Energieeffizienzklasse A bis zu 110 Euro an Stromkosten pro Jahr sparen.

 

An der Außenfassade lohnt sich das Anbringen einer Wärmedämmung z.B. aus Styropor. Hier entstehen zwar höhere Kosten, diese Sanierungsmaßnahme birkt aber auch ein enormes Energiesparpotenzial. Wer etwas handwerkliches Geschick hat, kann derartige Wärmeverbundsysteme auch selbst anbringen und spart so einiges an Kosten. Die Entwicklung ist in den letzten Jahre weiter vorangetrieben worden. Musste man früher solche Platten mit Mörtel befestigen, gibt es mittlerweile Systeme, bei denen die Platten geschäumt werden. Hierdurch ergibt sich eine enorme Zeitersparnis beim Anbringen, außerdem geht das Anbringen der Platten wesentlich leichter von der Hand und ist auch von Laien zu bewerkstelligen.

 

Fenster mit Einfach- oder „normaler“ Doppelverglasung sind schon längst nicht mehr zeitgemäß. Auch hier bietet ein Austausch großes Einsparpotenzial  an laufenden Energiekosten. Speziell beim Sanieren des Dachbodens, bzw. der Dachetage sollte man den Einbau von energiesparenden modernen Fenstern in Betracht ziehen. Die Firma VELUX ® bietet hierfür ein großes Sortiment an Flachdachfenstern und Dachfenstern. Mit dem Einsatz von aktuellen Klapp-Schwing-Fenstern wird heute ein Wärmedämmwert von Uw = 0,82 W/(m²K) erreicht. Weitere Informationen zu diesen Fenstern findet man im Internet unter VELUX.

 

Bei der Sanierung der Dachetage werden heute neuste Dämmmaterialien verwendet. Selbst wenn man das Dachgeschoss vorerst nicht nutzen möchte, sollte man hier über passende Sanierungen nachdenken. Meist ist gerade die obere Geschossdecke nur unzureichend gedämmt. Über diese Decke entweicht bei ungenügender Dämmung Wärme in das ungenutzte Dachgeschoss. Mit einer leicht zu verlegenden Dämmung kann man die Heizkosten spürbar senken.