Wer schon einmal einen Marder unterm Dach hatte, weiß wie nervig die nächtlichen Rundgänge dieses Tieres auf kleinen Tippelschritten sein können. Hier nun ein paar (friedliche) Tipps, wie Ihr den ungebetenen Untermieter wieder vertreiben könnt.

 

 

Friedlich solltet Ihr allein deshalb schon sein, weil die Viecher unter Naturschutz stehen und ein allzu gewaltsames entfernen deshalb ziemlich teuer werden könnte.
Als erstes sollte Ihr die Stelle finden, an der sich der Marder Zugang zu Eurem Dach verschafft. In den meisten Fällen hilft schon ein einfaches Abdichten der Stelle, um den Marder wieder los zu werden. Allerdings solltet Ihr darauf achten, daß Ihr den Marder durch das Abdichten nicht einsperrt und ihn so im Dach gefangen haltet. 😉

 


 

Ebenfalls recht wirkungsvoll um einen Marder zu vertreiben ist das Verteilen von Hundehaaren im Bereich des Dachs bzw. des Einstiegslochs. Nehmt dazu einfach ein paar Haare Eures Hundes oder des Hundes von Verwandten/Bekannten. Marder sind recht scheue Tiere und mögen keine Eindringlinge in Ihrem Revier. Die Haare die beim Kämmen des Hundes im Kamm hängenbleiben sind perfekt geeignet und sollten ausreichen. Die Haare sollten auf jeden Fall recht „frisch“ sein, damit der Geruch des Hundes noch schön intensiv ist.

 


Eine sehr gute Möglichkeit ist auch den Spieß einfach umzudrehen. Der Marder nervt Euch, also nervt Ihr auch den Marder! Sehr gut dafür geeignet ist dafür eine Schiedsrichterpfeife. Die ist richtig schön laut und wird dem Marder das Trommelfell zum Klingeln bringen. Wenn er nachts aktiv ist, geht Ihr möglichst nah an die Stelle ran und blast ein paar Mal in unregelmäßigen Abständen voll in die Pfeife. Achtet aber darauf, daß Ihr Eure Nachbran nicht gleich mit vertreibt! 😉  Macht es auch einfach mal tagsüber im Haus und den Stellen, wo Ihr den Marder gehört habt. Wichtig ist die Unregelmäßigkeit!

 

Ich hoffe, daß ich mit diesen Tipps zum Marder vertreiben einigen den entspannten Schlaf wiederbringen kann!