Durch die Schnelllebigkeit des Internets spielen Angriffe auf private Computernutzer eine immer größer werdende Rolle. Medien wie Fernsehen, Radio und mündliche Weitergabe vermischen dabei die einzelnen Begriffe und bringen sie oftmals durcheinander.

 

Um ein wenig Klarheit zu schaffen, hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten Arten von Angriffen:

 

Am ältesten – das Computervirus

Viren sind Programme oder Teile von Programmen, die nach außen hin nicht schädlich erscheinen. Sie versuchen sich, ganz ähnlich dem Virus aus der Natur, so weit und schnell wie möglich auf dem Computer zu auszubreiten. Verbreiten können sie sich nur auf einem PC, außer der Nutzer schickt den Virus (meist unabsichtlich) weiter.

 


 

Aus der Antike – der Trojaner

Der Trojaner versteht sich, wie in der Mythologie, auf heimliche Infiltration und List. Er wird oftmals unbewusst heruntergeladen und versteckt sich in vermeintlich harmloser Software. Es gibt verschiedene Trojaner. Manche spionieren Informationen, wie Passwörter oder Bankdaten, auf dem Computer aus, andere laden unbemerkt weitere schädliche Programme aus dem Internet und einige können sogar die Kontrolle über den gesamten PC übernehmen.

 

Virus 2.0 – der Wurm

Der Wurm wird oftmals mit dem Virus gleichgesetzt. Dies ist nur teilweise richtig, da man den Wurm als Weiterentwicklung des Virusses sehen kann. Im Gegensatz zu diesem verbreiten Würmer sich selbstständig nachdem sie auf einem Computer gelandet sind. Dazu rufen sie beispielsweise E-Mail-Kontakte ab, senden sich selbst und verbreiten sich auch auf vielen anderen Wegen über das Internet.

 

Wie kann ich mich schützen? – Anleitung

Die einzige wirklich sichere Möglichkeit: Schließen Sie den Computer nie ans Internet an.

Da dies aber in der heutigen Zeit praktisch sinnfrei ist, sollten sie die folgenden Tipps lesen:

 

1. Installieren Sie ein Anti-Viren-Programm

Dabei gilt: Weniger ist mehr. Installieren Sie auf keine Fall mehr als ein Virenprogramm! Oftmals „bekämpfen“ diese sich gegenseitig. Ein gutes Virenprogramm schützt Sie vor den meisten Angriffen und scannt auch bereits Installiertes nach schädlicher Software.

Sie sollten nicht an Ihrem Schutz sparen, ein Anti-Virenprogramm ist eine sinnvolle Investition. Wenn Sie ein gutes und dennoch kostenloses Programm möchten, empfehle ich Avira AntiVir.

 

2. Seien Sie misstrauisch


Laden Sie nicht gleich jedes Programm von einer unbekannten Seite runter und öffnen Sie nicht jede E-Mail. Desto weniger Risiko Sie eingehen, desto besser.

 

3. Tauschbörsen

Seien Sie besonders bei Tauschbörsen zurückhaltend. Informieren Sie sich zuvor genau über die entsprechende Seite, bevor Sie Daten tauschen, denn Tauschbörsen sind für Hacker einer der leichtesten Wege, schädliche Programme zu übertragen.

 

4. Gehen Sie auf Nummer sicher

Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Computer infiziert ist und auch die Virensoftware nichts gebracht hat, setzen Sie den Computer neu auf. Dagegen kann kein noch so gutes Programm etwas tun.