Einige PC-Nutzer gehen oftmals davon aus, dass der Prozessor – oder auch CPU genannt – für die Rechenleistung zuständig und ausschlaggebend ist. Dies kommt daher, dass bekanntlich der Prozessor, im Prinzip das Gehirn eines jeden Computers ist. Um so schlauer/klüger ein Gehirn ist, umso mehr Daten kann es verarbeiten, was also für die CPU bedeuten würde, umso besser der Rechenkern entwickelt ist, umso schneller und effizienter kann der PC arbeiten.
Dies ist auch richtig, jedoch kann man nicht davon ausgehen, dass der Rest vom PC  – wie z.B. Ram Speicher – weniger wichtig für die Rechenleistung ist.


 

Ein PC besteht aus vielen Komponenten und die zusammen ein Ganzes bilden. Der Prozessor ist wie bereits erwähnt, die Komponente, wo alles verarbeitet wird. Dann gibt es auch noch die Festplatte, die einzelnen Anschlüsse für Geräte und Speichermedien, die Grafikkarte, die Soundkarte, der RAM / Arbeitsspeicher und weitere Komponente.

 

Jede einzelne Komponente hat eine andere Aufgabe, aber dennoch arbeiten alle Komponenten zusammen, nur so bilden sie einen funktionstüchtigen PC. Das bedeutet aber auch, wenn eine Komponente langsam ist, wird der gesamte PC ausgebremst. Dabei sind natürlich einige Komponenten wichtiger für die Geschwindigkeit bzw. Leistung und andere weniger. Neben dem Prozessor ist eine gute Festplatte wichtig, denn diese schreibt die Daten. Heutzutage sind Festplatten mit 7200 Umdrehungen pro Minute der Standard für Desktop-PCs. Sie bieten einen Kompromiss aus Geschwindigkeit, Lebensdauer und Lärm. Denn so wie es bei den meisten Dingen ist, hat alles immer Vor- und Nachteile. Eine schnellere Festplatte ist zum Beispiel lauter, als eine etwas langsamere Festplatte. Für Notebooks und Laptops werden häufig immer noch Festplatten mit 5400 Umdrehungen pro Minute verwendet. Und High-End-Festplatten mit 10000 oder sogar 15000 Umdrehungen pro Minute kommen bei Servern und Workstations zum Einsatz.

 

Der Arbeitsspeicher ist – neben der CPU – noch relevanter als die Festplatte für die Leistung Ihres Computers verantwortlich. Prozessor und Arbeitsspeicher arbeiten eng zusammen und sind mitunter das Wichtigste an einem Computer.

 

Umso schneller Ihr Arbeitsspeicher – oder auch RAM genannt – ist, umso schneller kann Ihr PC arbeiten. Mehr Arbeitsspeicher ist auch immer von Vorteil, allerdings kommt es darauf an, ob er genutzt wird. Wenn Sie zum Beispiel schon 3 GB Arbeitsspeicher haben und nur Anwendungen verwenden, die nicht besonders viel Speicher benötigen, dann lasten Sie die 3 GB RAM nie aus. Somit würde mehr RAM keinen Vorteil bringen, schnellerer RAM hingegen schon.

 

Auch wenn Sie sich sicher sind, mehr oder schnelleren Arbeitsspeicher zu benötigen, sollten Sie deshalb keineswegs direkt in den nächsten Laden laufen und jede Menge RAM-Speicherriegel kaufen. Und falls Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie natürlich ebenfalls erstmal genau überlegen, ob es Sinn macht neuen Arbeitsspeicher zu kaufen.

 


 

Was muss beachtet werden:

 

Damit die gewünschte Leistung erzielt wird oder besser gesagt, damit der Computer überhaupt mit den neuen RAM-Riegeln arbeitet, gibt es einiges zu beachten.

 

Bevor Sie den Arbeitsspeicher erweitern, sollten Sie über einige Punkte nachdenken. Sie sollten zum einen vor dem wissen, welche RAM-Riegel kompatible zu ihrem System (hauptsächlich Mainboard) sind und zum, wie viel Arbeitsspeicher Sie – oder besser gesagt Ihr PC – benötigt.

 

Fragen dieser Art helfen Ihnen dabei, zu entscheiden, welchen und wie viel Arbeitsspeicher Sie, bzw. Ihr PC benötigt.

 

Welchen Arbeitsspeicher können Sie nutzen?

 

1.) Welchen Arbeitsspeicher können Sie mit Ihrem Mainboard verwenden?
Arbeitsspeicher ist nicht gleich Arbeitsspeicher. Die Speicherriegel haben verschiedene Unterschiede, die Sie beim Kauf beachten sollten.
1.1) Als Hauptunterschied sind die verschiedenen RAM-Arten zu nennen.
– Es gibt „SDR-Speicher“ (Single Data Rate) und „DDR-RAM“ (Double Data Rate) und dann noch „DDR2-RAM“, „DDR3-RAM“ und gerade erst neu auf dem Markt ist der „DDR4-RAM“. Kurze Zeit kam einmal „Rambus“ (DRD-RAM: Direct Rambus Dynamic RAM) als Konkurrenz zum SDR-RAM auf den Markt. Allerdings konnte er sich nicht durchsetzen.
Aktuell ist zur Zeit der DDR3-RAM, welcher daher in der Regel von den aktuellen Mainboards unterstützt wird.
SDR-Speicher ist ein Speicher mit einfacher Datenrate. Es handelt sich um einen älteren Speichertyp, welcher heutzutage selbst in günstigen Billig-PCs nicht mehr zu finden ist.
DDR-RAM ist ein Speicher, der zwei Datentransfers pro Taktzyklus abarbeiten kann, was somit doppelt so viele Daten pro Sekunde (schreiben und lesen) sind.
DDR-RAM ist heutzutage Standard, DDR2-, DDR3, und DDR4-RAM arbeiten auf demselben Prinzip, sind jedoch verbesserte Nachfolger vom DDR-RAM.
1.2) Sehr wichtig ist auch die Frage, welche Speicher-Taktfrequenzen von Ihrem Mainboard unterstützt werden?
Nicht jedes Mainboard, kann Speicherriegel mit beliebiger Taktfrequenz verwenden.
Bei der Taktfrequenz können Sie im Allgemeinen davon ausgehen, dass ältere Mainboards nicht so hohe Taktfrequenzen unterstützen, wie ein neueres Mainboard. Das liegt daran, dass versucht wird, die Taktfrequenz bei den Speicherriegeln immer noch weiter zu erhöhen. Daher kann es vorkommen – wenn Sie ein etwas älteres Mainboard besitzen – dass es inzwischen Speicherriegel mit einer Taktfrequenz gibt, die es bei Erscheinung des Mainboards noch nicht gab. Günstigere Produkte unterstützen auch nicht immer die höchste Taktfrequenz. Wenn ein Mainboard jedoch Speicherriegel mit hohen Taktfrequenzen unterstützt, ist es in der Regel abwärts kompatibel.
1.3) Gibt es Kompatibilitätsprobleme zwischen Ihrem Mainboard und einigen Speichertypen?
Unter Umständen kann es vorkommen, dass ein Mainboard nicht besonders gut – oder auch gar nicht – mit bestimmten Speichertypen arbeitet. Daher sollten Sie sich beim Hersteller über Kompatibilitätsprobleme erkundigen und gegebenenfalls im Internet nach Erfahrungsberichten suchen. Vielleicht finden Sie dort den ein oder anderen Bericht, welcher Speicher bei Ihrem Mainboard nicht verwendet werden kann oder eventuell sogar auch, welcher Speicher besonders positiv mit Ihrem Mainboard arbeitet.
2.) Neben Ihrem Mainboard, sollten Sie auch auf Ihre CPU achten und sich vergewissern, Taktfrequenz maximal unterstützt wird.
Nicht jeder Prozessor unterstützt Arbeitsspeicher mit jeder Taktfrequenz.
Wenn Ihr Mainboard RAM mit maximal 1600 MHz unterstützt und Ihre CPU zum Beispiel Arbeitsspeicher mit nur maximal 1066 MHz unterstützt, können Sie zwar problemlos Speicherriegel mit 1600 MHz verwenden, aber es bringt Ihnen keinen Vorteil.
In diesem Fall würde der Prozessor die 1600 MHz des RAMs einfach auf 1066 MHz drosseln. Somit würde der Arbeitsspeicher mit derselben Taktfrequenz wie ein Speicherriegel mit 1066 MHz laufen.
Es schadet also nichts, schnelleren Speicher zu kaufen, als die CPU unterstützt, aber es ist unnötig.
3.) Falls Sie Ihre bisherigen RAM-Riegel weiterhin verwenden wollen und nur zusätzlich dazu noch Arbeitsspeicher kaufen wollen, müssen Sie weiteres beachten.
Generell ist es möglich Arbeitsspeicher nachträglich zu bereits vorhandenen Speicherriegeln hinzuzufügen, jedoch ist es nicht ratsam. Wenn Sie nachträglich Arbeitsspeicher hinzufügen, müssen Sie darauf achten, dass die Speicherriegel sich weitestgehend gleichen. Dies bedeutet, dass beide RAM-Riegel dieselbe Taktfrequenz und dieselben Timings haben müssen. Idealerweise sollten Sie auch dieselbe Marke kaufen. Noch besser wäre es sogar, wenn die Riegel aus derselben Produktionsreihe stammen. Außerdem sollten die Speicherriegel dieselbe Kapazität haben, also ein Speicher mit 2 GB RAM zu einem mit 2 GB RAM, ein 512 MB RAM-Riegel zu einem 512 MB RAM Riegel oder auch drei Speicherriegel mit je 1 GB RAM und so weiter.
Umso ähnlicher die Speicherriegel sich sind, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Riegel problemlos zusammenarbeiten.
Da das nachträgliche Erweitern eine sehr heikle Angelegenheit ist, ist es ratsam, dass Sie den RAM immer zusammen kaufen, am besten direkt ein RAM-Kit. Die Speicherriegel aus einem RAM-Kit stammen aus derselben Produktionsreihe und funktionieren einwandfrei zusammen im Dual-Channel-Betrieb. Der Dual-Channel-Betrieb erhöht die Leistung der Speicherriegel. Wie das genau funktioniert, wird Ihnen noch erläutert.

 


 

Wie viel Arbeitsspeicher wird benötigt?

 

Der Arbeitsspeicher / RAM ist sozusagen ein Zwischenspeicher, wo Informationen zwischengespeichert werden, um sie dann weiter zu verarbeiten.

 

Umso mehr RAM (Arbeitsspeicher) Ihr Computer hat, umso mehr kann zwischengespeichert werden. Für Sie bedeutet dies, dass Sie mehrere Anwendungen parallel verwenden können oder Anwendungen nutzen können, die besonders viel Arbeitsspeicher benötigen.

 

Umso schneller der Arbeitsspeicher ist, umso schneller werden die einzelnen Aufgaben erledigt.

Für die Geschwindigkeit ist zum einen die Taktfrequenz und zum anderen die Speicher-Timings verantwortlich. Umso höher die Taktfrequenz ist, umso schneller ist der Arbeitsspeicher. Die Speicher-Timings sind (wie das englische Wort „Timings“ schon vermuten lässt) Zeitangaben. Umso kürzer diese sind, umso schneller kann der Speicher einen bestimmten Mechanismus bearbeiten. Somit sind kleinere Zahlen bei den Timings immer besser als größere Zahlen.
Daher kommt es auch oft vor, das No-Name-Produkte bei gleicher Taktfrequenz wesentlich weniger kosten, als Markenprodukte, die wesentlich kürzere Speicher-Timings aufweisen.

 

Wie viel RAM braucht Ihr Betriebssystem?

Je nachdem welches Betriebssystem Sie verwenden, wird unterschiedlich viel Arbeitsspeicher benötigt, um das Betriebssystem überhaupt installieren und verwenden zu können.
Für Windows XP wird mindestens 64 MB Arbeitsspeicher benötigt, für Windows VISTA (32-Bit) wird mindestens 512 MB Arbeitsspeicher benötigt und bei Windows VISTA (64-Bit) sind schon mindestens 1 GB erforderlich. Bei Windows 7 (32-Bit) sind es bereits 1 GB Arbeitsspeicher bzw. 2 GB für die 64-Bit-Varianten von Windows 7. Wenn Sie nun auch noch den XP-Mode in Windows 7 verwenden möchten, benötigen Sie nochmals 1 GB RAM zusätzlich, also 2 GB für 32-Bit-Systeme und 3 GB für 64-Bit-Systeme.
Wie Sie sehen können, wird umso mehr Arbeitsspeicher benötigt, umso neuer das Betriebssystem ist. Erst mit Windows 8 ist damit Schluss. Windows 8 hat identische Mindestanforderungen, wie Windows 7.
Die Angaben zum Arbeitsspeicher sind jedoch nur die Mindestvoraussetzungen, sodass Ihr System zwar funktioniert, aber nicht unbedingt sehr schnell arbeiten kann. Microsoft empfiehlt bei allen Windows-Versionen jeweils die doppelte Menge an Arbeitsspeicher.

 

Wie viel RAM brauchen Sie?

Dazu sollten Sie überlegen, was Sie hauptsächlich an ihrem PC machen.
Schreiben Sie hauptsächlich Texte, E-Mails, erstellen Dokumente mit Word, Excel oder anderen Office-Anwendungen? Surfen Sie viel im Internet, nutzen Sie häufig Bild- oder vielleicht Videobearbeitungssoftware? Oder sind Sie eher jemand, der den Computer hauptsächlich zum Spielen verwendet? Verwenden Sie Ihren PC nur oder auch als Multimedia-Anlage, um TV, DVDs und Blu-Rays anzusehen und Musik zu hören? Oder trifft eher von jedem etwas zu?
Je nachdem, was Sie an ihrem PC für Aufgaben erledigen, benötigen Sie unterschiedlich viel Arbeitsspeicher.

 

Zum Schreiben für E-Mails oder in Word, um Musik zu hören oder gemütlich im Internet zu surfen wird nicht besonders viel Arbeitsspeicher benötigt. Für Spiele benötigen Sie bereits mehr Arbeitsspeicher, besonders bei aufwendigen Spielen und einer guten Auflösung. Am meisten Arbeitsspeicher brauchen Sie, um Programme für Videobearbeitung oder ähnliche Software flüssig zu verwenden.

 

Nun können Sie die beiden Punkte „Wie viel RAM braucht Ihr Betriebssystem?“ und „Wie viel RAM brauchen Sie?„ zusammenfassen und überlegen, wie viel Arbeitsspeicher insgesamt für Ihren PC sinnvoll ist.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie mehr Arbeitsspeicher benötigen, als Sie bereits in Ihrem jetzigen Computer verwenden, können Sie dies ganz einfach kontrollieren.
Starten Sie dazu in Windows den Task-Manager und gehen auf die Registerkarte „Leistung“. In Microsoft Windows XP lässt sich der Task-Manager am einfachsten mit der Tastenkombination „Strg + Alt + Entf“ aufrufen, ab Microsoft Windows Vista können Sie die Tastenkombination „Strg + Shift + Esc“ verwenden.
Dort können Sie ablesen, wie viel Arbeitsspeicher insgesamt vorhanden ist, wie viel verwendet wird, wie viel im Systemcache ist und wie viel noch frei ist.
Im Task-Manager sehen sie verschiedene Diagramme und darunter einige Daten. Die oberen Diagramme sind für die CPU, die darunter abgebildeten Diagramme sind entweder für die Auslagerungsdatei oder für den Arbeitsspeicher/physikalischen Speicher. Ob dort Diagramme zur Auslagerungsdatei oder zum Arbeitsspeicher/physikalischen Speicher zu sehen sind, hängt von dem verwendeten Betriebssystem hab. Falls Sie mit Microsoft Windows XP arbeiten, werden dort die Diagramme zur Auslagerungsdatei abgebildet, falls Sie Microsoft Windows Vista oder eine neuere Windows-Version verwenden, sehen Sie dort die Diagramme zur zum Arbeitsspeicher/physikalischen Speicher.
Die Diagramme zur Auslagerungsdatei (in Windows XP) helfen Ihnen nicht weiter, in diesem Fall müssen Sie auf die darunter zu sehenden Daten achten. Diese Informationen unter den Diagrammen werden direkt im Anschluss erklärt, nachdem wir auf die Diagramme bei Windows Vista und Windows 7 eingegangen sind.

 

Bei Microsoft Windows Vista und Microsoft Windows 7 sehen Sie in der zweiten Reihe, direkt unter den Diagrammen zur CPU, zwei Diagramme zum Arbeitsspeicher. Das linke Balkendiagramm zeigt einen Balken an, welcher Ihnen anzeigt, wie viel Arbeitsspeicher im Moment verwendet wird. Je nachdem, wie viel Arbeitsspeicher installiert ist und verwendet wird, erfolgt die Anzeige in GB (Gigabyte) oder MB (Megabyte).

 

Das rechte Kurvendiagramm stellt – wie aus der Überschrift „Verwendungsverlauf des physikalischen Speichers“ bereits vermuten lässt – den Verlauf des Arbeitsspeichers dar. Es wird sowohl der im aktuellen Moment verwendete RAM angezeigt, als auch für die letzte Minute.

 

Die Höhe des Balkendiagramms bzw. die des Kurvendiagramms entspricht in etwa 100 % des Arbeitsspeichers (warum es nur „in etwa 100 %“ ist, wird weiter unten erklärt). Sollte also das Balkendiagramm mit seinen Balken oder das Kurvendiagramm mit seiner Linie oben anstoßen, ist der komplette Arbeitsspeicher in Verwendung.

 

Unter den Diagrammen finden Sie verschiedene Daten, die in verschiedene Bereiche mit Überschriften eingeteilt sind. Unter der „Physikalischer Speicher (kB)“ (bei Windows XP) bzw. „Physikalischer Speicher (MB)“ (ab Windows Vista) befinden sich angaben zum verwendeten, noch noch freien Arbeitsspeicher und ähnliche Angaben.

 

An den Angaben in Klammern „kB“ bzw. „MB“ können Sie erkennen, in welcher Maßeinheit der RAM angezeigt wird. kB steht für Kilobyte, MB für Megabyte.

Bei Microsoft Windows XP stehen dort unter „Physikalischer Speicher (kB)“ die drei Punkte „Insgesamt“, „Verfügbar“ und „Systemcache“.
Bei Microsoft Windows Vista stehen dort unter „Physikalischer Speicher (MB)“ die drei Punkte „Insgesamt“, „Im Cache“ und „Frei“.
Und bei Microsoft Windows 7 sehen Sie dort unter „Physikalischer Speicher (MB)“ sogar vier Punkte, nämlich „Insgesamt“, „Im Cache“, „Verfügbar“ und „Frei“.
Bei „Insgesamt“ wird Ihnen angezeigt, wie viel RAM Ihr PC insgesamt zur Verfügung steht. Es sind also darin sowohl, der noch freie Speicher, als auch der verwendetet Speicher und der sich im Cache befindende Speicher enthalten. Der physikalische Speicher im Punkt „Insgesamt“ entspricht in etwa der Menge an Arbeitsspeicher, der in Ihrem PC verbaut ist. Im Grunde können Sie dies als 100 % Arbeitsspeicher betrachten.
Jedoch ist in Wirklichkeit noch etwas mehr Arbeitsspeicher in Ihrem Computer verbaut, da bereits der dauerhaft für Hardware reservierte Speicher abgezogen wurde.
Ab Windows Vista befindet sich unten rechts im Task-Manager die Schaltfläche „Ressourcenmonitor“.
Wenn Sie bereits Windows 7 verwenden, können Sie mit Hilfe des diese Ressourcenmonitor feststellen, wie viel RAM für Hardware reserviert ist. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Ressourcenmonitor“ und klicken Sie dann im Ressourcenmonitor auf die Registerkarte „Arbeitsspeicher“. Dort sehen Sie einige Daten und weitere Diaramme sehen. Rechts sind einige Kurvendiagramme und auf der linken Hälfte gibt es zwei Einteilungen „Prozesse“ und „Physikalischer Speicher“. Erweitern Sie die Registerkarte „Physikalischer Speicher“, falls diese nicht aufgeklappt ist. Dort wird Ihnen ein Balkendiagramm angezeigt, auf dem auch der für Hardware reservierte Speicher, sowie der installierte Speicher angezeigt wird.
Nun aber wieder zurück zum Task-Manager. Der Punkt „Systemcache“ bei Windows XP zeigt an, wie viel RAM als Zwischenspeicher genutzt wird, um so den Zugriff auf die Festplatte zu beschleunigen.
Bei Windows Vista und Windows 7 gibt es stattdessen den Punkt „Im Cache“. Dieser zeigt Ihnen an, wie viel Speicher zwar belegt ist, aber nicht effektiv genutzt wird. Seit Windows Vista werden auch unbenutzte Software und andere Daten in den Arbeitsspeicher geladen, damit diese im Falle der Verwendung schneller geladen werden können.
Bei „Frei“ wird angezeigt, wie viel Arbeitsspeicher komplett unbenutzt ist.
Wenn Sie nun weiter am Computer arbeiten und eventuell neue Anwendungen starten, wird logischerweise mehr Speicher verwendet. Zuerst nimmt Windows diesen zusätzlich benötigten RAM aus dem freien Speicher und wenn der freie Speicher aufgebraucht ist, bedient sich Windows aus dem im Cache liegendem RAM.
Der Punkt „Verfügbar“ zeigt an, wie viel Arbeitsspeicher noch für Anwendungen zur Verfügung steht.
In Windows Vista gibt es den Punkt „Verfügbar“ nicht, aber Sie können ihn ganz leicht ausrechnen, indem Sie den den Speicher aus den Punkten „Im Cache“ und „Frei“ addieren.
Sie sollten also nicht den verfügbaren Speicher mit dem freien Speicher verwechseln.

 

Wenn Sie Ihren Computer wie gewohnt verwenden und dann im Task-Manager während des Betriebes nachsehen, können Sie sich ein gutes Bild machen, ob mehr Speicher benötigt wird oder nicht.

 

Achten Sie einfach darauf, wie viel Arbeitsspeicher verwendet wird, wie viel noch frei ist und wie viel noch verfügbar ist. Der Speicher sollte auf keinen Fall zu 100 % verwendet werden, es sollten immer ein wenig Reserve vorhanden sein, damit neue Aufgaben durchgeführt werden können.

 

Wenn Sie zurzeit genügend RAM Speicher zur Verfügung haben, aber dennoch für die Zukunft gerüstet sein möchten, können Sie im nächsten Punkt weiterlesen. Dort sind einige Beispiele aufgelistet, wie viel Arbeitsspeicher für welche Aufgaben benötigt wird.

 

Bedenken Sie aber bei Ihrer Entscheidung über die Menge des nötigen Arbeitsspeichers immer, das ungenutzter RAM keinerlei Vorteile für Ihr System bringt. Wenn dauerhaft genügend Arbeitsspeicher vorhanden ist und Sie wahrscheinlich in naher Zukunft nicht mehr Arbeitsspeicher benötigen, sollten Sie auch nicht mehr Arbeitsspeicher kaufen. Sie können jedoch ihren jetzigen Arbeitsspeicher durch schnellere RAM-Riegel mit kürzeren Speicher-Timings und/oder mit höherer Taktfrequenz ersetzen. Wobei in der Regel die kürzeren Timings einen größeren Geschwindigkeitsvorteil bringen, als eine höhere Taktfrequenz.

 

Zusammengefasst bedeutet das:

Um sehr viele Anwendungen parallel nutzen zu können, muss viel Arbeitsspeicher vorhanden sein. Umso mehr RAM (Arbeitsspeicher) Ihr Computer hat, umso mehr Anwendungen können parallel Arbeiten und umso mehr Aufgaben parallel erledigt werden.
Auch wenn Sie neuere, aufwendige Software, wie beispielsweise professionelle Bild- oder Videobearbeitungsprogramme.
Neue, aufwendige Spiele – besonders, wenn diese in hoher Auflösung gespielt werden – benötigen ebenfalls viel Arbeitsspeicher.
Um durch neuen RAM ein schnelleres System zu bekommen, benötigen Arbeitsspeicher mit kürzeren Speicher-Timings und/oder höheren Taktfrequenzen.
Umso höher die Taktfrequenz ist, umso schneller arbeitet der Arbeitsspeicher. Die Speicher-Timings sind (wie das englische Wort „Timings“ schon vermuten lässt) Zeitangaben. Umso kürzer diese sind, umso schneller kann der Speicher einen bestimmten Mechanismus bearbeiten. Somit sind kleinere Zahlen bei den Timings immer besser als größere Zahlen. Daher kommt es auch oft vor, das No-Name-Produkte bei gleicher Taktfrequenz wesentlich weniger kosten, als Markenprodukte, die wesentlich kürzere Speicher-Timings aufweisen.
Dabei ist auch zu erwähnen, dass die Speicher-Timings einen höheren Einfluss auf die Geschwindigkeit haben, als die Taktfrequenz. Sie sollten also lieber Speicherriegel mit kürzeren Timings, als welche mit höherer Taktfrequenz kaufen.

 

Soviel Arbeitsspeicher wird in der Regel benötigt:

Bereits mit 128-256 MB RAM können Sie – unter Windows XP – mit einfachen Anwendungen mit einem Computer arbeiten. Allerdings ist dies das absolute Minimum, außerdem lassen sich nur einfach Anwendungen, wie Textverarbeitung, E-Mails schreiben oder ruhig Internet damit nutzen. Um den PC als Musikplayer zu nutzen, sind 128-256 MB Arbeitsspeicher ebenfalls schon ausreichend.
Mit 512 MB RAM können Sie einfache Bildbearbeitungsprogramme nutzen. Außerdem ist Microsoft VISTA ab 512 MB Arbeitsspeicher einsetzbar. Neuere aufwendigere Anwendungen oder professionelle Bildbearbeitungssoftware, wie etwa Adobe Photoshop lassen sich damit jedoch nicht störungsfrei bedienen. Mit 512 MB Arbeitsspeicher können Sie Ihren PC sogar schon für Online-Videotheken verwenden.
Mit 1 GB RAM – die derzeitige Standardmenge – können Sie bereits aktuelle Anwendungen ausführen, sowie professionelle Video- und Bildbearbeitungssoftware. Auch einige aktuelle Spiele sollten mit 1 GB Arbeitsspeicher auskommen. Wenn Sie allerdings mehrere solcher Anwendungen parallel laufen lassen, könnte der Speicher knapp werden.
Ein Arbeitsspeicher mit 2 GB beschleunigt bereits aufwendige Arbeiten mit Multimedia-Anwendungen. Auch aktuelle Spiele lassen sich wesentlich flüssiger spielen, als etwa mit 1 GB RAM. Für einige neue Spiele sind allerdings inzwischen sogar 2 GB Arbeitsspeicher zu wenig, besonders wenn Sie diese in hoher Auflösung spielen möchten.
Mit 4 GB Arbeitsspeicher sollten zur Zeit zumindest jedes Spiel einwandfrei und in hoher Auflösung laufen. Mit der Zeit werden die Spiele aber immer aufwendiger und detaillierte, sodass Sie davon ausgehen können, bald 6-8 GB Arbeitsspeicher zu benötigen. Dabei sollten Sie jedoch auch daran denken, dass für Spiele ebenfalls eine leistungsfähige CPU und vor allem eine leistungsfähige Grafikkarte notwendig sind. Für einzelne Anwendungen werden 4 GB kaum nötig sein, jedoch können Sie so mehrere Anwendungen parallel nutzen.
Mit 8 GB Arbeitsspeicher oder mehr können Sie viele aufwendige Programme parallel betreiben und der RAM sorgt für eine zügige Bearbeitung ohne Aussetzer.

 

Der Speicherbedarf für neue Software steigt immer weiter. Zwar versucht Microsoft bei seinem jüngsten Betriebssystem nicht höhere Systemvoraussetzungen mit sich zu bringen, als sein Vorgänger, doch dies trifft nicht auf alle Anwendersoftware und vor allem Spiele zu.

Anwendersoftware – wie beispielsweise Bild- oder Videobearbeitungsprogramme – werden immer wieder mit neuen Funktionen ausgestattet. Die Bedienung wird erleichtert, doch die Software arbeitet immer genauer. Um diese Präzision zu erreichen, wird mehr Rechenleistung, und somit auch mehr Arbeitsspeicher benötigt.
Und auch die Spieleindustrie versucht stetig neue Spiele auf den Markt zu bringen, die noch Umfangreicher sind und die immer realistischer umgesetzt werden. Auch wenn diese realistische Grafik nur mithilfe einer leistungsstarken Grafikkarte umsetzbar ist, wird trotzdem auch ein großer Arbeitsspeicher benötigt.

 

Wie viel Arbeitsspeicher können Sie maximal verwenden?

Falls Sie sich nun entschlossen haben, mehr Arbeitsspeicher zu kaufen, gibt es noch einen wichtigen Punkt, der beachtet werden muss.
Es kann nicht unendlich viel RAM in jeden PC eingebaut und verwendet werden. Zum einem müssen Sie überprüfen, wie viel Arbeitsspeicher Ihr Mainboard maximal unterstützt.
Weiterhin müssen Sie darauf achten, wie viele RAM-Slots ihr Mainboard zur Verfügung hat. Dies ist wichtig, damit Sie wissen, wie viele RAM-Riegel Sie maximal verbauen können. Wenn Ihr Mainboard nur 2 RAM-Slots zur Verfügung hat und Sie möchten insgesamt 16 GB Arbeitsspeicher einbauen, dann müssen Sie zwei RAM-Riegel zu 8 GB verwenden. Wenn Ihr Mainboard jedoch 4 RAM-Steckplätze hat, dann können zwei RAM-Riegel zu 8 GB verwenden, Sie können aber auch vier Riegel zu jeweils 4 GB verwenden.
Eine weitere Einschränkung bringt Ihr Betriebssystem mit sich.
Wenn Sie nur die verschiedenen Versionen von Microsoft Windows XP, Microsoft Windows Vista und Microsoft Windows 7 betrachten, können Sie davon ausgehen, dass ein Windows mit 32-Bit maximal 4 GB RAM unterstützt, mehr als 4 GB Arbeitsspeicher sind erst mit einem 64-Bit-Windows möglich. Wie viel Arbeitsspeicher ein Windows mit 64-Bit unterstützt ist ganz unterschiedlich. Wenn Sie wieder nur Windows XP, Vista und 7 betrachten werden je nach Version mindestens 8 GB RAM unterstützt und maximal 192 GB RAM.
Bei dieser Aussage gibt es nur wenige Ausnahmen:

  1. Windows XP Starter unterstützt maximal 512 MB RAM. Diese Windows-Version ist jedoch ein abgespecktes Betriebssystem, welches nur für Entwicklungsländer gedacht ist.
  2. Windows Vista Starter unterstützt nur maximal 1 GB RAM.
  3. Windows 7 Starter unterstützt nur maximal 2 GB Arbeitsspeicher.

 

Falls Sie sich dafür interessieren, wie viel die unterschiedlichen Windows XP, Windows Vista und Windows 7 maximal an Arbeitsspeicher unterstützen, können Sie dies in der nachfolgenden Liste ablesen:

 

  • Windows XP Starter (32-Bit) -> 512 MB RAM
  • Windows XP Home (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows XP Pro (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows XP x64 (64-Bit) -> 128 GB RAM
  • Windows Vista Starter (32-Bit) -> 1 GB RAM
  • Windows Vista Home Basic (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows Vista Home Basic (64-Bit) -> 8 GB RAM
  • Windows Vista Home Premium (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows Vista Home Premium (64-Bit) -> 16 GB RAM
  • Windows Vista Business (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows Vista Business (64-Bit) -> 128 GB RAM
  • Windows Vista Enterprise (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows Vista Enterprise (64-Bit) -> 128 GB RAM
  • Windows Vista Ultimate (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows Vista Ultimate (64-Bit) -> 128 GB RAM
  • Windows 7 Ultimate (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows 7 Ultimate (64-Bit) -> 192 GB RAM
  • Windows 7 Enterprise (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows 7 Enterprise (64-Bit) -> 192 GB RAM
  • Windows 7 Professional (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows 7 Professional (64-Bit) -> 192 GB RAM
  • Windows 7 Home Premium (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows 7 Home Premium (64-Bit) -> 16 GB RAM
  • Windows 7 Home Basic (32-Bit) -> 4 GB RAM
  • Windows 7 Home Basic (64-Bit) -> 8 GB RAM
  • Windows 7 Starter (32-Bit) -> 2 GB RAM

 

Welcher RAM ist der Richtige für Ihr System?
Nun sollten Sie überlegen, welcher Arbeitsspeicher gekauft werden soll. Welcher Speicher passt am besten zu Ihrem System und Ihrem Nutzungsverhalten?
Wie bereits erwähnt, haben Markenprodukte beim Arbeitsspeicher oftmals wesentlich Vorteile. Zum einen sind die Timings kürzer, als bei No-Name-Produkten und zum anderem sorgt ein Markenspeicher für ein stabiles System.
Gute Speicherriegel werden von Herstellern, wie zum Beispiel Corsair, Kingston, G.Skill, Infineon oder Buffalo.
Von Corsair sind unter anderem die Speicherriegel der Vengeance-Serie für leistungsstarke Systeme zu empfehlen. Kingston bietet mit seiner HyperX-Serie ebenfalls sehr empfehlenswerte, leistungsstarke RAM-Riegel an. Und das taiwanische Unternehmen G.Skill hat Anfang 2011 mit seiner RipjawsX-Serie einen speziellen Arbeitsspeicher für CPUs aus Intels Sandy Bridge Reihe herausgebracht.
Bevor Sie sich für einen Speichertyp entscheiden, sollten Sie – wie bereits zu Anfang erwähnt – herausfinden, welcher Speichertyp und welche Taktfrequenz unterstützt wird. Idealerweise kaufen Sie den maximal unterstützten Speichertyp. Wird also von Ihrem Mainboard maximal DDR-600 unterstützt, so kaufen Sie diesen Speichertyp. Dadurch sind Sie ein wenig für die Zukunft gewappnet.
Diese Informationen zu Ihrem Mainboard entnehmen Sie dem Handbuch, Sie suchen auf der Hersteller-Webseite oder nutzen Hardware-Analyse-Tools. Im letzten Teil dieses Ratgebers unter „Nützliches“ sind einige gute Programme für eine umfassende Analyse aufgeführt.
Neben der Taktfrequenz sind die Speicher-Timings zu bereits kurz angesprochen, sind diese Timings sehr ausschlaggebend für die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers.
Die Speicher-Timings entnehmen Sie der Produktbeschreibung der Speicherriegel. Achten Sie darauf das die „CAS Latency“ möglichst gering ist. Diese wird kurz mit „CL“ gekennzeichnet.
Hier finden Sie ein Beispiel dazu: Ein CL1.5-Modul ist schneller als ein CL2-Modul. Und ein CL2-Modul ist schneller als ein CL2.5-Modul.
Im Abschnitt „Wie viel Arbeitsspeicher wird benötigt?“ wurde bereits das Thema, was die Speicher-Timings angeben, angeschnitten. Hier finden Sie nun noch etwas genauere Informationen dazu.
Die Speicher-Timings sind also Zeitangaben, welche angegeben, wie viel Zeit zwischen dem Lesen und der Ausgabe der Daten liegt. Der Fachbegriff für diese Zeitangaben heißt „CAS Latency“ oder kurz „CL“.
Ab der DDR-Generation sollten Sie Speicherriegel immer paarweise verbauen, um die Dual-Channel Technik zu nutzen. Mit dieser Technik werden beide Speichermodule parallel betrieben, wodurch eine höhere Datenrate erzielt wird. Wenn Sie beispielsweise nun 2 GB Arbeitsspeicher nutzen möchten, ist es somit sinnvoller zwei Speicherriegel zu 1 GB zu kaufen, statt nur einem RAM-Riegeln mit 2 GB.

 

Wie bereits zu beginn erläutert wurde, ist es hierfür sehr wichtig, dass die verwendeten Speicherriegel von derselben Art sind. Sie sollten daher immer nur Speicherkits erwerben, welche aufeinander abgestimmte RAM-Module enthalten. Neben den Speicherkits mit zwei RAM-Riegeln, gibt es auch Speicherkits mit drei Speicherriegeln, welche im Triple-Channel zusammenarbeiten und es gibt auch Speicherkits mit vier RAM-Modulen, die Quad-Kits.

 

Nachdem Sie sich für einen Speichertyp entschieden haben, sollten Sie abklären, ob Kompatibilitätsprobleme mit Ihrer Hardware bekannt sind. Unter Umständen kann es passieren, dass Ihr Mainboard nicht einwandfrei mit jedem Speicher arbeitet.

Sie können sich über solche Kompatibilitätsprobleme in Internetforen Ihres Mainboardherstellers und in Internetforen des Speicherherstellers erkundigen. Einige Händler haben für die dort angebotenen Produkte Bewertungs- und Kommentarsysteme, sodass Sie sich auch dort informieren können, welche Erfahrungen andere Nutzer mit dem Arbeitsspeicher gemacht haben.

 

Komplettsysteme

Sollten Sie ein PC-Komplettsystem verwenden, dann können Sie sich beim PC-Hersteller nach einer kompatiblen Speichererweiterung erkundigen. Die Hersteller von Komplettsystemen achten darauf, dass der verbaute Speicher kompatible zu dem System ist.

 

Wenn Sie sich selbst auf den Webseiten der Hersteller von Arbeitsspeicher umsehen, haben Sie oft die Möglichkeit über Suchmaschinen, gezielt nach passendem Speicher für Ihr System zu suchen.

 

Die Hersteller von Komplettsystemen achten darauf, dass der verbaute Speicher zum System kompatibel ist. Deshalb sollten Sie sich für eine Speichererweiterung an den PC-Hersteller wenden. In solchen Suchmaschinen wählen Sie die Art Ihres Systems ein, den Hersteller, sowie das Modell aus und erhalten daraufhin eine Liste mit passenden Modulen.

 

Auf den Webseiten der meisten Speicher-Hersteller lassen sich die Arbeitsspeicher auch kategorisch auflisten, zum Beispiel nach Geschwindigkeit oder Kapazität. So können Sie direkt alles nach Ihren Kriterien eingrenzen.

 

Eine weitere nützliche Funktion, welche es auf vielen Hersteller-Webseiten gibt, ist die, dass Sie sich anzeigen lassen können, wo Sie den Speicher erwerben können.

 

So müssen Sie nicht selbst – nachdem Sie sich für ein Produkt entschieden haben – nach einem Anbieter suchen, der dieses Produkt anbietet.

Es ist jedoch empfehlenswert den Speicher nicht direkt bei einen Händler aus der List zu kaufen, sondern zuvor die Preise mit anderen – nicht aufgeführten Händlern – zu vergleichen. Dies können Sie unter anderem sehr gut mit Hilfe von sogenannten Preissuchmaschinen, von denen es inzwischen eine große Auswahl im Internet gibt.

Preise
Die Preise für RAM sind zum einen von Händler zu Händler sehr unterschiedlich, so wie es bei Elektronikartikeln meistens der Fall ist. Zum anderen schwanken die Preise sehr stark, da immer wieder neuere Produkte auf den Markt kommen.
Daher sollten Sie die Preise vor dem Kauf gründlich vergleich, dabei jedoch immer bedenken, dass viele Faktoren – und nicht etwa nur die Kapazität, sowie Taktfrequenz – eine Rolle bei der Qualität spielen.
Sie können einen No-Name-Speicherriegel, bei denen keine Timings angegeben werden, nicht mit einem Markenprodukt von Corsair, Kingston oder einer anderen bekannten Marke vergleichen.

Nützliches
Wenn Sie wissen möchten, wie viel RAM Sie im Moment verwenden und welche Taktfrequenz dieser hat, können Sie dies mit einem einfachen Befehl feststellen.
Zuerst müssen Sie die Eingabeaufforderung öffnen. Dazu drücken Sie auf Ihrer Tastatur folgende Tasten: „Windows-Taste + R“
Nun sollte sich ein kleines Fenster geöffnet haben, in dessen Fensterleiste A“Ausführen“ steht.
Geben Sie dort „cmd“ ein und bestätigen dann mit „OK“.
Nun öffnet sich die Eingabeaufforderung.
In die Eingabeaufforderung schreiben Sie den Befehl „WMIC memorychip get banklabel, datawidth,capacity,speed,totalwidth“ und drücken dann auf Ihrer Tastatur die taste Enter.
Nun werden Ihnen einige Informationen zu Ihrem Arbeitsspeicher angezeigt.
Diese Informationen sind jedoch nicht sehr ausführlich.
Genauere Informationen zu Ihrem RAM erhalten Sie mit Hardware-Analyse-Tools, wie beispielsweise:

 

  • Ami Diag
  • SiSoft SiSandra
  • CPU-Z
  • Everest Home Edition (AIDA64)

 

Solche Tools geben Ihnen ausschlussreiche Informationen über Ihr gesamtes System. So können Sie unter anderem auch feststellen, wie viele RAM-Steckplätze Ihr Mainboard zur Verfügung hat.
Die Tools können Sie kostenlos downloaden. Die Hersteller-Webseiten oder einen anderen Downloadserver finden Sie ganz einfach über Google.