Plasmaschweißen ist zu einer grundlegenden Art der Materialverbindung und der -trennung geworden, die mittlerweile auch im Hobbybereich Einzug gefunden hat. Die Nutzung der Lichtbögen bringt die besten Schweißresultate, die es gegenwärtig auf dem Markt gibt. Und gerade deshalb sollte beim Umgang mit den Geräten stets auf besondere Maßnahmen geachtet werden.
 

Wichtig bei den Materialien und den Räumlichkeiten

 
Es versteht sich von selbst, das beim Kauf eines Schweißgerätes immer auf die Qualität und die Leistung geachtet werden sollte. Vor allem die benötigte Spannung und die Stärke des erzeugten Lichtbogens sind wichtige Kennzeichen. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Plasmaschneidern von Stamos Germany gemacht. Einen Überblick über aktuelle Geräte gibt diese Webseite. Aber nicht nur die Plasmaschweißer sollten nach der EN ISO 4063 zertifiziert sein. Auch die übrige Ausrüstung braucht diesen Stand. Wichtig sind vor allem.

 

  • Schweißmaske, die den gesamten Kopf abdeckt
  • Handschuhe aus feuerfestem Material
  • feuerfeste Oberkörperbekleidung

 

Auch bei der Lagerung des Plasmaschneiders gelten gewisse Sicherheitsstandards. Die Flasche mit dem Gas sollte immer von dem Gerät getrennt aufbewahrt werden. Am besten in einem abschließbaren Schrank. Das Schweißgerät sollte man bei Nichtbenutzung immer von der Stromquelle trennen und in einem separaten Schrank verstauen. Durch diese Aufteilung ist gewährleistet, dass niemand den Plasmaschneider benutzen kann, sollte der Besitzer nicht anwesend sein.

 

Auch sollte der Raum wenn möglich über viele Lüftungsmöglichkeiten verfügen. Viele kleine Fenster oder eine Belüftungsanlage sind dabei besser als eine offene Tür. Das Gas, welches beim Schweißen verwendet wird, besteht aus Argon und Wasserstoff oder Helium. Wasserstoff ist leicht entzündlich und kann zu plötzliche Verpuffungen führen. Daher sollten starke Luftströme vermieden, aber der Raum immer gut durchlüftet werden.

 

Wichtig beim Schweißen

 

Beim Umgang mit einem Plasmaschneider sollte immer höchste Vorsicht gelten. Der Untergrund darf weder wackeln noch anderweitig instabil sein. Und natürlich sollte er feuerfest oder feuerfest beschichtet sein.

 

Beim Umgang mit der Flamme muss der Anwender sich sehr tief über das Material beugen. Die Schweißflamme beim Plasmaschneiden ist nur sehr klein. Bei Handgeräten reicht er nur 3-4cm hinaus. Durch die relative Nähe zur Schweißnaht ist der Schweißer größerer Hitze und Licht ausgesetzt. Das führt schnell zu Erschöpfungserscheinungen. Deshalb sollten immer nur kleine Abschnitte bearbeitet und dann kurz kontrolliert und ausgeruht werden.
Mit dem Plasmaschneider lassen sich alle gängigen Metalle bearbeiten. In der Dicke jedoch sind dem Material Grenzen gesetzt. Handelsübliche Handschweigeräte schaffen nur 3mm Dicke. Mikroschweißer sogar nur 0,1mm. Nur die großen mechanisch gesteuerten Plasmaschneider können tiefer schneiden.